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Schermbeck
Tag der Musik lockt Eltern und Kinder in die Maxi-Schule

Schermbeck: Tag der Musik lockt Eltern und Kinder in die Maxi-Schule
Anja Heix zeigte Linn Rexfort (10), wie man mit einem Saxofon Töne erzeugen kann. FOTO: Scheffler
Schermbeck. Die seit 2007 währende gute Zusammenarbeit zwischen der Maximilian-Kolbe-Schule und der Blaskapelle Einklang hatte sich offensichtlich längst herumgesprochen. So kamen viele Kinder mit ihren Eltern Sonntagnachmittag in die Grundschule an der Schienebergstege, um sich über Möglichkeiten der musikalischen Ausbildung informieren zu lassen. In der Cafeteria sorgte der Förderverein der Schule für das leibliche Wohl.

"Es ist schön, dass so viele Kinder da sind und ein Instrument ausprobieren", freute sich die Einklang-Vorsitzende Esther Schlamann. Auch diesmal hatten die Kinder wieder Gelegenheit, in einzelnen Klassenräumen unter Anleitung von jeweils ein bis zwei Musiklehrern unterschiedliche Instrumente zu testen. Von Hubert Dahlhaus erfuhren die Besucher, dass die Tuba 1835 erfunden wurde und im Orchester für die Bass-Töne sorgt.

Max Beemelmans stellte den Kindern das Horn als "Seele" des Orchesters vor. Nebenbei erfuhren die Mädchen und Jungen, dass Hörner auch im Postkutschen-Zeitalter eingesetzt wurden und noch heute bei der Jagd Informationen zu den Jägern tragen. Nebenan machte Anja Heix die Kinder mit dem Saxofon vertraut. Die ersten Kompositionen fürs Saxofon entstanden Mitte des 19. Jahrhundert. Die Hoch-Zeit erlebte das Saxofon in der Bigband-Ära des frühen 20. Jahrhunderts.

Im Pavillon zeigten Kenny Stewart und Maik Scheidemantel den Kindern den Umgang mit dem Schlagzeug. Besonders leicht fiel den Kindern mit einem guten Rhythmusgefühl die Bedienung der Drums.

Mehrere Kinder ließen sich von Lukas Dahlhaus und Jürgen Hater zeigen, wie man mit einer Trompete Töne erzeugen kann und aus welchen einzelnen Bestandteilen das Musikinstrument besteht.

Dass neben der musikalischen Ausbildung und Gestaltung von Auftritten die Geselligkeit in dem Verein großgeschrieben wird, konnte man beim Durchblättern ausgelegter Flyer erkennen.

Im Verlauf des Nachmittags konnten die Besucher erleben, wie die zuvor vorgestellten Instrumente beim gemeinsamen Spiel klingen. Das von Ingrid Mügge geleitete Aufbauorchester bewies während seines 45-minutigen Auftritts, dass auch die Anfänger schon sehr schnell in der Lage sind, selbst klassische Stücke zu spielen. Viel Applaus gab es für den musikalischen Vortrag von Mozarts "Kleiner Nachtmusik".

An einem Stand stellte die Vorsitzende Antje Möring den Verein zur Förderung der Jugendarbeit vor und informierte über die besonderen Bedingungen der Aufnahme in die Musikschule des Vereins. Der Einzelunterricht kostet 52 Euro pro Monat auf der Basis von etwa 38 Unterrichtsstunden pro Jahr.

(hs)
 
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