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Wesel
Tempo 30: SPD übt Kritik an Straßen NRW

Wesel. Patrick te Paß, Vorsitzender der SPD Bislich-Flüren, übt harsche Kritik an Straßen NRW. Hintergrund: Vor gut zehn Monaten hatte der Weseler Verkehrsausschuss einstimmig beschlossen, die Geschwindigkeitsbeschränkung in Bislich auszuweiten. Doch bislang, so te Paß, sei das das entsprechende Schild nur minimal versetzt worden. "Im Fachausschuss wird beschlossen, dass die Tempo-30-Zone unmittelbar ab Ortseingang wirken soll, nur um nach weit über einem halben Jahr später von Straßen NRW endgültig eine Absage zu bekommen. Da fragt man sich wirklich, warum wir uns in den Ausschüssen noch mit sowas beschäftigen."

Grundlage der Kritik ist das Antwortschreiben auf eine Anfrage der SPD bei Wesels Verkehrsdezernenten Klaus Schütz. Darin heißt es: "Eine Ausweitung der Beschilderung [...] findet bei Straßen NRW keine Zustimmung bzw. wird abgelehnt". Begründet wird dies damit, dass die Sportanlage ja nun mit in dem Bereich eingeschlossen sei.

Patrick te Paß und seine Stellvertreterin Christina Wagner fordern Straßen NRW auf, die beschlossene Maßnahme durchzuführen. Auch hofft das Duo, dass fortan Maßnahmen, welche durch den Landesbetrieb NRW durchgeführt werden, nicht etliche Monate brauchen, wie beispielsweise "die simple Aufbringung einer Fahrbahnmarkierung auf der Mühlenfeldstraße in Höhe Diersfordt". Diese Ansicht vertritt auch RP-Leser Dieter Kiefer. Er beklagt "Flickwerk" von Straßen NRW und kann nicht fassen, dass auf der Mühlenfeldstraße "Markierungen teilweise über nicht ausgebesserte Löcher gepinselt wurden".

Quelle: RP
 
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