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Hamminkeln
Textilbetrieb kritisiert Überregulierung

Hamminkeln. Die CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik besucht den Textilveredler van Clewe in Dingden.

CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik ist viel unterwegs, um politische Kontakte zu knüpfen und sich in der Region bekanntzumachen. Die Brünerin pflegt dabei auch die heimische Wirtschaft. Zu Gast war sie jetzt in Dingden beim Textilveredler van Clewe, der zu einem der traditionsreichsten und innovativsten Unternehmen in der Region zählt. Firmenchef Ansgar van Clewe empfing Charlotte Quik nun in Begleitung des Hamminkelner CDU-Chefs Norbert Neß und ließ die Politikerin hinter die Kulissen des Familienunternehmens blicken.

Politisches Thema war dabei die Überregulierung und die Bürokratie, die mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen stark belasten würden. "Egal, ob wir den Einsatz einer neuen Maschine genehmigen lassen oder Flüchtlinge anstellen wollen, alles ist mit viel Zeitaufwand, langen Wegen und zig unterschiedlichen Ansprechpartnern verbunden. Das bindet Ressourcen, die wir an anderer Stelle im Unternehmen deutlich besser einsetzen könnten", sagte van Clewe.

Charlotte Quik griff dies auf und bescheinigte der rot-grünen Landesregierung, "durch ihre Regulierungswut ein wirtschaftsfeindliches Klima zu schaffen". Sie verwies darauf, dass das Land 2015 das Schlusslicht im Wachstumsvergleich der Bundesländer gewesen sei. "Wir müssen unsere Wirtschaft entlasten, indem wir Bürokratie abbauen, Steuerbelastungen abbauen und für eine gesunde Infrastruktur sorgen", forderte Quik, die ab 2017 als Landtagsabgeordnete in Düsseldorf daran arbeiten will.

(thh)
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