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Schermbeck
Tolles Angebot an der Ludgeruskirche

Schermbeck. 200 ehrenamtliche Helfer gestalteten am Samstag den 13. Marktplatz der Hilfe. Die Bilanz fiel positiv aus. Von Hartmut Scheffler

Sonnenschein und kalten Wind gab es am Samstag für die Besucher des 13. karitativen Marktplatz der Hilfe, an dessen Gestaltung im Umfeld der Ludgeruskirche sich mehr als 20 Gruppen mit insgesamt 200 ehrenamtlichen Helfern beteiligten.

Vor dem Kirchenportal eröffnete der vom Kirchenmusiker Josef Breuer geleitete Kinderchor der Maximilian-Kolbe-Schule den Markt mit Weihnachtsliedern. "Ich finde es toll, was hier veranstaltet wird", dankte der stellvertretende Bürgermeister Engelbert Bikowski den Gruppen.

Pastor Klaus Honermann griff das Motto "Offene Türen", welches die Adventszeit in der Ludgerusgemeinde begleitet, auf und bescheinigte den vielen Ehrenamtlern: "Heute machen wir die Türen unseres Herzens weit auf." Als Pastor der Georgsgemeinde trug Dieter Hofmann ein selbst verfasstes Gedicht zum Marktplatz der Hilfe vor. Werner Gertzen, der Sprecher des Initiativkreises "Marktplatz der Hilfe", lud die Besucher zum Bummel über den Markt ein.

Das Verkaufsangebot reichte von "A" wie Adventskränze bis "Z" für zarte Pralinenkreationen. Da gab es kreative Marmeladen-Variationen am Stand des Fördervereins der Maximilian-Kolbe-Schule, kunstvoll gestaltete Kerzen vom Freundeskreis San Cristobal, Backmischungen und dekorative Windlichter am Stand der KiTa Hand und Hand. Der neunjährige Gemeinschaftsgrundschüler Noah Becker verkaufte Plätzchen und Kerzenständer zu Gunsten der Gagu-Zwergenhilfe. Das Frauenteam Schermbeck warb mit seinen Likören. Die Messdiener luden zum Backen von Stockbrot ein, die Pfadfinder zum Verkosten von alkoholfreien Getränken und Würstchen. Vorstandsmitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins boten den Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und den von Günther Gätzschmann gestalteten Foto-Kalender mit Schermbecker Motiven an. Erstmals beteiligte sich die Kolpingfamilie; auf dem Parkplatz Nappenfeld verkaufte die Gruppe Plätzchen, Liköre und Deko-Gegenstände.

Am Stand des Freundeskreises Las Torres erzählte Lothar Schuck den Besuchern von der desaströsen politischen Situation Venezuelas und von der Lebensmittelknappheit. Für Las Torres verkaufte eine Gruppe am Stand nebenan Glühwein, Kürbiscremesuppe und den schon legendären Eierpunsch. Die Konfirmanden der Georgskirche und Jugendliche des "You" warben für den Kauf von fair gehandelter Schokolade. Der Kindergarten Stenkampshof lud Kinder zum individuellen Gestalten von Lebkuchenherzen mit Zuckerguss ein. Der Q 2- Jahrgang der Gesamtschule verkaufte Weihnachtsdeko.

Holzschnitzarbeiten, Näharbeiten und Tannenbäume aus Kordeln gab es am Stand des Haus Kilian. Die von der Kreativgruppe des Lühlerheims gebastelten hölzernen Produkte fanden ebenso Abnehmer wie die gravierten Gläser und Weihnachtskarten der Rover-Stufe der Pfadfinder.

Vorführungen und Veranstaltungen sorgten für Kurzweil. Dagmar Wüstemann las im Verlauf des Nachmittags in einem kleinen Zelt zweimal Adventsgeschichten vor. Der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck bewies mehrmals im Verlauf des Tages, welch intensive Jugendarbeit betrieben wird. Die "Kängurus" mit ihrer Trainerin Carolin Zimprich gaben ebenso Kostproben ihres tänzerischen Könnens wie die von Dajana Behnert geleiteten Moonlights.

Musik zum Advent ließ das von Ingrid Mügge geleitete Aufbauorchester der Blaskapelle Einklang am späten Nachmittag erklingen. Der Chor da capo lud zum offenen Singen ein. Gegen Abend sorgte ein Teil des Einklang-Hauptorchesters für weihnachtliche Klänge.

Um 18 Uhr beschloss die Vorabendmesse in der St. Ludgeruskirche den Tag. Ein Blick auf die große Krippe verriet am Vorabend des ersten Advents die eigentliche Bedeutung des nahenden Weihnachtsfestes. Nach dem Gottesdienst begann für Besucher und Marktteilnehmer ein offenes Adventssingen.

"Das Wetter war gut, die meisten Standbetreiber sind sehr zufrieden und man hatte mal wieder Gelegenheit, in Gruppen zusammenzustehen und zu plaudern", zog Werner Gertzen eine positive Bilanz des Marktes.

Quelle: RP
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