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Schermbeck
TuS Gahlen: Spatenstich für den Kunstrasenplatz

Schermbeck. Die Tage des Ascheplatzes des TuS Gahlen sind gezählt. Jetzt erfolgte der erste Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz. Im Beisein zahlreicher Vereinsmitglieder, der bausausführenden Firmen und Vertreter der Ratsfraktionen dankte der TuS-Vorsitzende Gerhard Rusch allen bisherigen Förderern und Helfern. Ende Juli soll der neue Platz schon eingeweiht werden. Ein ehrgeiziger Plan. Der TuS hat insgesamt nur zwölf Wochen Zeit, um das 477.000 Euro teure Projekt zu verwirklichen.

Der Club hat ein Darlehen über 365.000 Euro bei der KfW-Bank aufgenommen. 112.000 Euro muss der TuS Gahlen durch Sponsorgelder oder Eigenleistung beisteuern. Die Gemeinde Schermbeck steuert für 15 Jahre einen jährlichen Zuschuss von 13.500 Euro bei. Um den Eigenanteil stemmen zu können, hat der TuS mit dem Sponsoring begonnen. "Wir bringen Sie zum RASEN", heißt das Motto einer Rasenpatenschaft. Bereits ab einer Zahlung von zehn Euro kann man Pate eines Stückes Kunstrasen werden. Jeder kann die Patenschaft auch für größere Flächen übernehmen. Wer Pate werden will, kann einen Geldbetrag auf das Konto mit der IBAN-Nummer DE 12 4006 9363 0202 2086 10 bei der Volksbank Schermbeck überweisen unter Angabe des Stichwortes "Kunstrasen". Wer mindestens 100 Euro besteuert, erhält zusätzlich einen TuS-Flaschenöffner und wird auf einer Spendentafel genannt. Ab 500 Euro gibt es eine VIP-Einladung zur Einweihung und ein Überraschungsgeschenk.

Ein solch großes Projekt muss auf möglichst viele Schultern verteilt werden. So wurden fünf Teams gebildet. Das Tiefbau-Team um das TuS-Vorstandsmitglied Volker Rademacher bekam Unterstützung durch den Schermbecker Architekten Johannes Brilo, Vorsitzender des Nachbarvereins SV Schermbeck. Der Auftrag für die Tiefbauarbeiten wurde an die Dorstener Firma Eckhard Vornbrock vergeben.

Der TuS Gahlen hat die Rahmenbedingungen für die Erstellung des Kunstrasenplatzes klar festgelegt. "Wir sind uns einig, dass keine der anderen Abteilungen finanzielle Einbußen durch Budgetkürzungen erleiden soll", sagt Gerhard Rusch. Großen Wert legte der Verein auf eine offene Bauweise - passend zum Gesamtbild der Lippesportanlage. "Es soll eine Vorzeigeanlage für den Schermbecker Fußballsport werden", sagt der Clubchef.

(hs)
 
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