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Wesel
Ungewöhnlich: WfW lobt Bürgermeisterin Westkamp

Wesel. Es ist ein Lob für die Wirtschaftspolitik der Verwaltungschefin von ungewöhnlicher Stelle: Thomas Moll, Chef der Fraktion Wir für Wesel (WfW), hat die Wirtschaftspolitik von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (SPD) und des Wirtschaftsförderers Johannes Opgen-Rhein gelobt. Mit Verweis auf den Gewerbesteuerboom in Wesel sagte Moll beim Redaktionsbesuch mit seinem Fraktionskollegen Jürgen Lantermann: "Die Rahmenbedingungen für die Firmen in Wesel sind gut, die Unternehmen werden gut betreut. Dieses Lob muss man der Stadtverwaltung und der Bürgermeisterin machen, auch wenn wir Opposition sind."

Anfang der Woche hatte die WfW sich zur Jahreshauptversammlung getroffen. 40 Mitglieder seien gekommen, sagt Moll, der die Wählergemeinschaft im Aufwind sieht. "Wenn man uns vor eineinhalb Jahren gesagt hätte, dass wir mal bei dieser Zahl landen, dann wäre ich zufrieden gewesen." Seine Fraktion sieht er als Oppositionsführer im Rat. Verkehrsthemen seien Kernanliegen der WfW, aber auch für Projekte wie eine Strandbar werde man sich starkmachen. Fraktionskollege Lantermann sagt, dass sich die WfW auch mit Themen befassen solle, für die man bisher kein Experte war. "Der Klimawandel ist ein Problem, wir wollen uns auch mit Themen wie Erhalt der Natur und Bienensterben befassen. Dafür müssen wir auch Sachverstand von außen einholen." Auch bei der Bildungspolitik sieht die WfW Potenzial. "Das Niveau an den Schulen in Wesel kann noch steigen", sagt Lantermann. Es müsse beste Ausstattung für die Schulen geben, im Hinblick auf Digitalisierung gebe es viele Chancen.

Parteiintern vermerkte Kassenwart Daniel Buteweg bei der Versammlung eine gute Lage der Finanzen.

(sep)
 
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