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Niederrhein
VdK-Kreisverband Niederrhein zieht Bilanz

Niederrhein. Der Geschäftsführer des Sozialverbandes VdK, Kreisverband Niederrhein mit den Kreisen Kleve und Wesel sowie der Stadt Duisburg, Robert Walter, nannte imponierende Erfolge im Antrags-, Widerspruchs- und Klageverfahren bis in die zweite Instanz beim Landessozialgericht in Essen. "Wichtiger als solche Zahlen sind für mich die Zunahme an Lebensqualität, an Teilhabemöglichkeiten und sozialer Gerechtigkeit", sagte er im Kolpinghaus Kleve. Von Werner Stalder

Vier Volljuristinnen, ein Volljurist, ein Geschäftsführer und - nur im Kreis Kleve - zwei Sozialbetreuer, führten 2015 gut 10.000 Einzelberatungen durch. Dabei waren die Hauptthemen: Erwerbsminderungsrenten, Schwerbehinderung, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und Pflegeversicherung. Der Geschäftsführer konnte mit stolzen Zahlen aufwarten.

Die Durchschnittszahl bei der Mitgliederentwicklung ist erneut um über 1000 Mitglieder angestiegen und beträgt aktuell 23.289 Mitglieder. In 2015 gab es im Monatsschnitt 231 Neumitglieder, also 2769 in 2015. Am 4. Januar 2016 gehörten im Kreis Wesel 10.489 Personen, in der Stadt Duisburg 6.684 Personen und im Kreis Kleve 6.111 Mitglieder dem VdK im Kreisverband Niederrhein an.

Davon sind 48 Prozent weiblich und 52 Prozent männlich. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder beträgt 61,33 Jahre. Die größten Ortsverbände sind in Duisburg-Rheinhausen (1108 Mitglieder), in Wesel-Mitte (1011 Mitglieder) und in Emmerich (938 Mitglieder). In Kleve gibt es 722 VdK-Mitglieder. Es bestehen je fünf Sprechstundenorte im Kreis Wesel und in der Stadt Duisburg sowie sieben Sprechstundenorte im Kreis Kleve. Über das Ehrenamt im Sozialverband VdK berichtete der stellvertretende Vorsitzende, Gerd Gorißen. Er konnte auf etwa 600 Mitglieder im Ehrenamt verweisen. Diese engagieren sich als Sozialrichter, Vorstände, Sprechstundenbegleitung, Geburtstags-Krankenbesuche, Kommunale Mandate in Behinderten- Seniorenbeiräten, Pflege-Gesundheitskonferenzen, Experten in Barrierefreiheit und im projektbezogenen Ehrenamt.

Auch 2016 werden zur Begleitung und Vorbereitung auf das Ehrenamt Seminare angeboten. Es gibt sozialrechtliche Mandate, beispielsweise im Widerspruchsausschuss LVR mit dem Schwerpunkt des Kündigungsschutzes für Menschen mit Behinderungen, ferner die Mitwirkung im Widerspruchsausschuss bei der Agentur für Arbeit, zudem 20 ehrenamtliche Richter am Sozialgericht Duisburg und einen ehrenamtlichen Richter am Landessozialgericht. Über die Ziele in der Kommunalen Sozialpolitik sprach der VdK-Vorsitzende, Horst Vöge, der auch stellvertretender Landesvorsitzender ist. "Der Sozialverband VdK wendet sich an Verwaltung und Politik in den Kommunen zum demografischen Wandel und zur Barrierefreiheit. Eine bedarfsgerechte, ortsnahe, flächendeckende Versorgung einer älterwerdenden Gesellschaft muss für die Zukunft gesichert werden", sagte Horst Vöge.

Quelle: RP
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