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Wesel
Vom Vierzeiler bis Facebook: Stimmen zum Stahlbaum

Wesel. Die Meinungen zur Stahltanne am Dom reißen nicht ab. Auch gestern ereilten uns zahlreiche Mitteilungen - sei es über das soziale Netzwerk Facebook, per E-Mail oder sogar als handschriftliches Gedicht. So formulierte Gernot Heinz aus Wesel diesen Vierzeiler: "Zur Weihnachtszeit ein Weihnachtsbaum / wär' selbst des Esels Weihnachtstraum. / Nun hat zwar Wesel viele Esel, / doch leider keinen Weihnachtsbaum."

Auch Margit Oesterling möchte sich an der Diskussion um den Lichterbaum, der 2009 im Auftrag der ISG Dom-Viertel angefertigt wurde, beteiligen. Sie sagt: "Wie mir der Baum gefällt? Gar nicht. Aber besser noch als nacktes Stahlgestell als mit den Planen." Elisabeth Terhalle hingegen hat sich mit dem Baum "ausgesöhnt", wie sie in einer E-Mail schreibt. Sie empfiehlt allen Kritikern, den Baum einmal von oben zu betrachten. Sie selbst hat es in der Praxis von Dr. Otte erlebt. "Am Fenster des Wartezimmers stehend, war ich in der Tat überrascht, welch eine Strahlkraft, wie viel Stimmung dieser Stahlkegel entfaltete."

Auf der Facebook-Seite der Weseler RP sind die Posts alles andere - nur nicht versöhnlich: Dirk Jacobs schrieb zum Beispiel: "Für eine Kreisstadt ist das, was hier seit Jahren in der Weihnachtszeit geboten wird, einfach nur peinlich. Der Weihnachtsbaum ist längst das Gespött am Niederrhein und dieses Jahr hat man sich im Design noch mal kräftig unterboten."

(jul)
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