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Wesel
Von Wohnung bis Karriereplanung: Wo Studenten geholfen wird

Wesel: Von Wohnung bis Karriereplanung: Wo Studenten geholfen wird
Die neuen Erstsemester bei der Begrüßung im Duisburger Audimax. FOTO: Uni
Wesel. Zum Wintersemester 2016/2017 hat die Universität Duisburg-Essen mehr als 13.000 neue Studenten begrüßt. Aktuelle Zahlen für das am Sonntag beginnende Semester liegen noch nicht vor, da die Einschreibung noch teilweise im Gange ist. Allerdings dürften laut Aussage der Uni in diesem Jahr wohl eher noch mehr "Erstis" den Weg in die Kurse finden. Nach der Freude über den ergatterten Studienplatz, rücken bei vielen Studenten allerdings wichtige Fragen in den Mittelpunkt. Wir klären die wichtigsten Punkte vor dem Start des Semesters. Von Lena Großmann und Jan Luhrenberg

Das Studierendenwerk betreibt 19 Wohnheime, in denen bis zu 2500 Studenten leben können. Sieben befinden sich davon auf Duisburger Stadtgebiet. "Der Start des Wintersemesters ist immer die Phase, in der wir die meisten Bewerbungen und Einzüge haben", berichtet eine Sprecherin des Studentenwerks. "In Duisburg und Mülheim sind wir zurzeit fast voll belegt, in Essen hingegen haben wir noch einige freie Plätze." Für Kurzentschlossene, die nicht pendeln wollen, hat die Pressesprecherin noch einen Tipp parat: "Interessenten für einen Wohnheimplatz sollten sich in jedem Fall so bald wie möglich bewerben". Je eher man sich bewerbe, desto höher sei die Chance, einen Platz zu erhalten. Denn wer auf die Warteliste rückt, wird angeschrieben, sobald ein Platz frei wird.

"BAföG gehört zu den günstigsten Formen der Studienfinanzierung", sagt die Sprecherin. "Die Hälfte des Förderungsbetrags ist nämlich geschenkt und die andere Hälfte ein vollkommen zinsloses Darlehen." Insgesamt sei es möglich, knapp 900 Euro pro Monat für das Studium vom Staat zu bekommen - Vorausgesetzt, das Haushaltseinkommen der Eltern ist nicht zu hoch. Ohne Abzug können Studenten beim BAföG sogar 450 € monatlich hinzu verdienen. Das Studentenwerk berät auch über Stipendien und Studienkredite.

Der Career Service ist zentraler Ansprechpartner für Studenten bei Fragen zu den Themen Bewerben, Praktikumssuche und Berufseinstieg. Wer zum Beispiel einen Job neben der Uni oder ein Pflichtpraktikum sucht, findet dort etliche Alternativen in der Region. Doch auch am Hochschulort selbst lohnt es sich umzuschauen. Die Uni Duisburg-Essen hat viele Stellen ausgeschrieben und sucht studentische Hilfskräfte.

In der Orientierungswoche vom 2. bis 6. Oktober fanden viele Veranstaltungen für die Erstsemester statt. Am 2. Oktober gab es die Erstsemesterbegrüßung durch Ulrich Radtke, Rektor der Uni, im LX Audimax. Außerdem gibt es zu Beginn des Semesters diverse Führungen über das Unigelände - zum Beispiel durch die Bibliothek. Außerdem gibt es Einführungskurse wie "Schreiben im Studium".

Bei generellen Fragen rund um das Studium und Studienfach liefert auch die Fachschaft nützliche Informationen. An der UDE gibt es über 30 solcher studentischen Selbstverwaltungen und Interessensvertretungen, die jeweils einem einzelnen Studienfach oder einem Institut zugeordnet sind. In einem eigenen Raum stehen diejenigen Kommilitonen, die zur Fachschaft gehören, Studenten persönlich und telefonisch zur Verfügung.

Duisburg bietet eine große Auswahl an Aktivitäten. In der Innenstadt gibt es ausreichend Einkaufsmöglichkeiten, wie das Forum oder die Königsgalerie. Den Abend können Studenten im Stadttheater verbringen. Der Jugendclub "Spieltrieb" führt immer wieder Klassiker im jungen Stil auf. Das "Grammatikoff" am Dellplatz hat ebenfalls viele Veranstaltungen im Angebot. Von Fußball-Live-Shows über Lesungen bis hin zu Konzerten gibt es ein buntes Programm. Auch Im Duisburger Kultkeller an der Steinschen Gasse gibt es immer wieder Live-Konzerte. Die Kneipe "Finkenkrug" am Sternbuschweg, fünf Minuten von der Uni entfernt, begeistert mit über 270 Biersorten. In der Gaststätte "Fährmann" steht zudem der wohl beliebteste Duisburger Kickertisch.

Infos: www.uni-due.de o. www.studentenwerk.essen-duisburg.de/.

Quelle: RP
 
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