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Wesel
Vorhang auf für die ersten vier Skulpturen

Wesel: Vorhang auf für die ersten vier Skulpturen
Das Gerüst ist weg, die Sicht auf die Kunstwerke frei: Von links präsentieren sich am Markt jetzt Herzog Adolf von Kleve-Mark, Kaiser Karl der Große, der heilige Willibrord und Kurfürst Johann-Sigismund von Brandenburg. Über ihnen schweben als detailreiche Steinmetzarbeiten ihre ebenfalls neuen Baldachine. FOTO: Malz
Wesel. War die rekonstruierte Rathausfassade vorher schon ein Hingucker, so ist sie es jetzt erst recht. Seit gestern können die ersten vier von sieben Figuren bei Tageslicht bewundert werden. Offiziell begrüßt werden sie am Sonntag, 6. Dezember. Von Fritz Schubert

Es ist eine wahre Freude, die ersten vier Skulpturen an der rekonstruierten Rathausfassade zu sehen. 70 Jahre nach der Zerstörung sind sie wieder da. Donnerstag war das Gerüst abgebaut worden. Seit gestern können Herzog Adolf von Kleve-Mark, Kaiser Karl der Große, der heilige Willibrord und Kurfürst Johann-Sigismund von Brandenburg bei Tageslicht bewundert werden. Die nach spärlichen Originalfotos in detektivischer Feinarbeit und einem aufwendigen 3 D-Druckverfahren aus Sandsteinmehl gegossenen Figuren machen sich bestens. Ebenso sind die detailreichen Steinmetzarbeiten über ihren Köpfen eine Augenweide: die Baldachine.

Mit dem Abbau des Gerüstes ist auf dem Großen Markt fristgerecht wieder Platz, um den Weihnachtsbaum und die Buden für den Adventsmarkt am 28. und 29. November aufbauen zu können. Eine Woche später kommen dann die neuen Skulpturen zu Ehren. Die Bürgerstiftung und die Bürgerinitiative veranstalten am Sonntag, 6. Dezember, ab 16 Uhr ein Begrüßungsfest. Daran wirkt die Theater-AG des Konrad-Duden-Gymnasiums unter der Leitung von Sandra Ossig mit. Die Schauspieler werden sich unter die Zuschauer mischen und diese mit historischen Szenen unterhalten. Außerdem wird bis 18 Uhr die filmische Vision für die Gestaltung des Großen Marktes gezeigt, die einst von der Bürgerinitiative, der ISG Dom-Viertel und Architekt Otfried Jaeger erstellt worden war. Die Organisatoren verweisen auch auf das Patronatsfest der Nikolaus-Gemeinde, das sich in der Himmelfahrt-Kirche anschließt.

Quelle: RP
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