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Wesel
Was aus dem Ursa-Areal geworden ist

Wesel: Was aus dem Ursa-Areal geworden ist
Wesels Wirtschaftsförderer Johannes Opgen-Rhein freut sich, dass fast alle Grundstücke auf dem früheren Gelände des Dämmstoff-Produzenten Ursa verkauft sind. FOTO: Malz, Ekkehart (ema)
Wesel. An der Rudolf-Diesel-Straße in Obrighoven haben sich in jüngster Zeit mehrere mittelständische Unternehmen angesiedelt - sehr zur Freude von Wirtschaftsförderer Johannes Opgen-Rhein. Die RP gibt einen Überblick. Von Klaus Nikolei

Wer längere Zeit nicht mehr auf der Rudolf-Diesel-Straße zwischen Real und der Feldstraße in Obrighoven unterwegs war, würde sich bei einer Stippvisite wundern, was sich auf dem ehemaligen Gelände der Firma Ursa - einigen vielleicht noch besser bekannt unter dem Namen Glaswolle Held - alles getan hat. Die Ruinen auf dem gut 30.000 Quadratmeter großen Areal sind größtenteils Neubauten gewichen. Und auf dem ebenfalls 30.000 Quadratmeter großen Grundstück auf der anderen Straßenseite wird eifrig gebaut. "Es ist in erster Linie die Lage unweit der A 3, die dieses Gewerbegebiet so begehrt macht", sagt Johannes Opgen-Rhein, der sich mit der RP zum Ortstermin getroffen hat und erklärt, welche Firmen sich angesiedelt haben, welche Unternehmen in den Startlöchern stehen und welche Grundstücke aktuell noch zu haben sind.

Ex-Ursa-Gelände Im September vor elf Jahren verkündete Ursa das Aus für den Standort Wesel. 76 Mitarbeiter verloren ihren Job. Der Versuch, das gesamte Areal an einen Investor zu veräußern, gestaltete sich schwierig. 2010 kaufte der Weseler Unternehmer Peter Kornstaedt die Fläche, teilte sie in mehrere Parzellen auf, um sie mit Hilfe der Wirtschaftsförderung zu vermarkten. Fast alle Parzellen sind mittlerweile bebaut (Holztaxi, Pflasterei Schulte, NBD 24, AKS Kühltechnik, Bootshandel Bluecraft, Bauunternehmung Engels, Herco Kühltechnik, Hübers Schwimmbadbau) beziehungsweise sollen bebaut werden. Beispielsweise mit 50 Großgaragen, die ein Unternehmer aus Alpen dort errichten wird. Interessenten für die beiden letzten Grundstücke mit 2500 und 1500 Quadratmeter Fläche gibt's bereits.

Ex-Erweiterungsfläche Auf dem etwa 30.000 Quadratmeter großen Gebiet zwischen Rudolf-Diesel-Straße und dem Friedhof am Langen Reck, das einst als Erweiterungsfläche für Ursa vorgesehen war, hat sich die Firma Lase (60 Mitarbeiter) angesiedelt auf einem gut 11.000 Quadratmeter großen Grundstück (inklusive Reservefläche). 2017 will ein Weseler Unternehmer mit 36 Angestellten innerhalb der Stadt zur Rudolf-Diesel-Straße ziehen und dort Nachbar von Lase werden. Weitere Grundstücke wurden an die Weseler Firma Shopwork (Ladenbau) verkauft, an die Akcensis GmbH (Arbeitsschutzbekleidung) und an einen Handwerksbetrieb aus dem Bereich Sanitär und Heizung. Unter dem Strich gibt es dort noch zwei freie Grundstücke, die Johannes Opgen-Rhein Interessenten anbieten könnte.

Übrigens: Das ebenfalls mal als Ursa-Optionsfläche ausgewiesene etwa 30.000 Quadratmeter große Dreieck an der Feldstraße/Ecke Auf dem Heidchen hat ein Landwirt gekauft.

Quelle: RP
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