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Serie Die Ausbildungsinitiative Kreis Wesel - Präsentiert Von Altana (folge 1)
Wegweiser für die Lehre und zum Job

Kreis Wesel. Wie der Berufsnachwuchs seine Chancen clever nutzen kann: Die heute startende Serie zeigt die Wege und Möglichkeiten auf, wie Ausbildungsbewerber und Ausbilder besser zusammenkommen und welche Hilfen das Leben leichter machen. Von Fritz Schubert

Kreis Wesel Der Ausbildungsmarkt im Kreis Wesel entwickelt sich weiter positiv. Laut der Agentur für Arbeit melden Arbeitgeber der Region täglich neue freie Ausbildungsstellen. Auf der anderen Seite beobachten auch die Berufsberater stark motivierte jugendliche Bewerber. Dies berichtete unlängst Frank Thiemann, stellvertretender Leiter der Arbeitsagentur Wesel und nannte die jüngsten Zahlen. Ende April suchten noch 1669 Jugendliche im Kreis Wesel eine Ausbildungsstelle. Demgegenüber gibt es noch 1143 unbesetzte Plätze. "Rund drei Viertel der Bewerber verfügen mindestens über einen mittleren Schulabschluss, sodass wir den Arbeitgebern interessante, motivierte junge Menschen vorschlagen können", sagte Thiemann.

Wie in jedem Jahr ist auch jetzt wieder die heiße Phase angelaufen. Ebenfalls fast schon Tradition ist die heute startende RP-Serie "Die Ausbildungsinitiative Kreis Wesel - präsentiert von Altana". Sie zeigt Wege und Möglichkeiten auf, wie Ausbildungsbewerber und Ausbilder besser zusammenkommen und welche Hilfen das Leben leichter machen.

Viele junge Leute wissen schon, was sie nach der Schule machen wollen, haben ihre Ausbildungsverträge in der Tasche oder ihr Studienfach gewählt. Manche suchen aber noch oder sind unschlüssig. Es ist spät, aber nicht zu spät. Damit Bewerber und suchende Arbeitgeber auf passende Art zusammenfinden, gibt die umfassende Serie Tipps für junge Leute, die jetzt oder in den nächsten Jahren eine Lehrstelle suchen.

Wie bekomme ich jetzt noch einen Ausbildungsplatz? Was muss ich jetzt schon tun, auch wenn ich erst 2016 eine Stelle brauche? Wer hilft mir, wenn es in der Berufsschule Probleme gibt? Welche Förderinstrumente gibt es für Lehrlinge und welche für die Unternehmen? Welche Erfahrungen machen Einsteiger in den ersten Wochen? Wie sind meine Möglichkeiten für eine spätere Weiterbildung? Diese Fragen und noch viele mehr werden in der Serie beantwortet.

Dabei wirken die Akteure auf dem Ausbildungsmarkt im Kreis Wesel mit, die sich in der Initiative zusammengeschlossen haben. Damit die Themen ein Gesicht bekommen, sollen in der bis zum Herbst regelmäßig erscheinenden Artikelserie nicht nur Sachinformationen transportiert werden. Wie im vergangenen Jahr sollen junge Leute zu Wort kommen, damit andere von ihren Erfahrungen profitieren können.

Die "Ausbildungsinitiative Kreis Wesel" ist hervorgegangen aus dem Netzwerk-Projekt "Lernender Niederrhein", dem 27 Bildungseinrichtungen der Region angehörten. Die Führung dieses Projekts, einen möglichst reibungslosen Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen, lag bei der Akademie Klausenhof in Hamminkeln-Dingden.

Die Einrichtung gehört, vertreten durch Hans Nakath, auch der derzeit agierenden Initiative weiter an. Außerdem engagieren sich für die Initiative die Agentur für Arbeit mit Markus Brandenbusch und Sabine Hanzen-Paprotta, das Jobcenter Kreis Wesel mit Silvia Worring und Birgit Spickermann, der DGB-Kreisverband mit Arnold Stecheisen, die Kreishandwerkerschaft mit Norbert Borgmann, der Unternehmerverband Duisburg mit Martin Jonetzko, das FachWerk Moers mit Ulrich Rauter, die Entwicklungsagentur Wirtschaft (EAW) Kreis Wesel mit Ulrich Rose und nicht zuletzt Christine Thannheiser-Rumpf von der Byk Chemie Wesel aus der Altana AG.

In den kommenden Monaten werden unter anderem die Vorzüge gezielter Berufsberatung durch die Experten der Agentur vorgestellt. Präsentiert werden ferner Auszubildende, die mit Anregungen aus der Serie des Vorjahres über das Jobcenter den Anschluss an eine Berufsausbildung geschafft haben. In den Mittelpunkt gerückt wird zudem das Hilfsmittel AsA (Assistierte Ausbildung), das lern- oder sozial benachteiligten Auszubildenden gute Chance eröffnet.

Besondere Bedingungen für die Bewerbung in Handwerksberufe werden in der Artikelreihe ebenso thematisiert wie Erfolgsaussichten in geschlechterunspezifischen Tätigkeitsfeldern oder unpopulären, aber gut bezahlten und verantwortungsvollen Jobs. Verbundausbildung, Langzeitförderung bis zur Ausbildungsfähigkeit und ein Beispiel für gelungen Flüchtlingsintegration sind nur einige der weiteren Themen.

Quelle: RP
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