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Wesel
Wesel-Allerlei: Weihnachtsrätsel (VII)

Wesel: Wesel-Allerlei: Weihnachtsrätsel (VII)
Kaputt und wie ...!! Wir wissen doch noch das Datum vom Untergang der Stadt Wesel und von Willibrord .../Wann gab es damals den ersten Gottesdienst wieder? FOTO: NN
Wesel. In der Serie zum RP-Weihnachtsrätsel mit historischen Aufnahmen des Weseler Sammlers Werner Abresch sind weitere Hinweise eingegangen. Von Fritz Schubert und Klaus Nikolei

RP-Leser Claus Ridder berichtete zur Nissenhütte aus Folge VI vom vergangenen Mittwoch, dass dies der Nachkriegskindergarten an der Poppelbaumstraße war. Daneben stehe heute die Feuerwache. Rechts auf dem Bild ist "Tante Margret" zu sehen, wie die Kinder sie damals nannten. Claus Ridder war Ende der 40er Jahre selbst einer der Knirpse, ebenso Horst Gerlach.

"Tante Margret", das war Margarete Pejas geborene Olfen aus Emmerich, aufgewachsen in Hamminkeln und ab 1954 die erste Leiterin des evangelischen Kindergartens an der Beguinenstraße. Ende der 50er Jahre ist sie ihrem Ehemann nach Kiel gefolgt. Dort war sie ebenfalls noch mehrere Jahre als Erzieherin tätig. Bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen des Kindergartens Beguinenstraße war sie im Sommer 2004 Gast der heutigen Kindertagesstätte und des Familienzentrums. Sie starb 2010 im Alter von 81 Jahren an ihrem Wohnort in Bielefeld. Für RP-Leser Axel Grütjen war sie eine richtige Tante.

Zur Heimkehr der Willibrord-Glocken aus Folge IV des Weihnachtsrätsels teilte Ridder übrigens mit, dass er im Familienfundus der Spedition Ridder auch auf einige Aufnahmen vom Transport gestoßen ist, ebenso auf Bilder einer Holzfuhre für den Bau der Gnadenkirche auf dem Fusternberg und auf noch ältere Fotos mit einer vierspännigen Glockenfracht - vermutlich aus den 20er/30er Jahren - zur Mathenakirche (heute Kaufhof), die 1945 unwiederbringlich untergegangen war.

Wesel - Familienfreude beim Fest und danach. Instrumente - mit oder ohne. / Welche Verwandten leben denn heute noch? FOTO: NN

Für einige Tage zu Besuch in seiner Heimatstadt Wesel ist Peter Maaß, der 1992 nach Hamburg gezogen ist. Im Weseler Café Fehr am Marien-Hospital hat er in der RP gelesen und das Bild von der Nissenhütte entdeckt. "Der kleine Junge mit den weißen Strümpfen, das muss ich gewesen sein", sagt der 68-Jährige. Wie Claus Ridder, so hat auch Peter Maaß "Tante Grete aus Hamminkeln" erkannt. "Sie war unsere Kindergärtnerin. Und die Nissenhütte war unser Kindergarten." Und dann erzählt der ehemalige Mitarbeiter der Arbeitsagentur von der Zeit damals, als er mit seiner Familie in Loikum evakuiert war und nach dem Krieg in eine Wohnung an der Korbmacherstraße gezogen ist. Nach dem Besuch des Kindergartens ging er ab 1954 in die Böhlschule.

Heute gibt es wieder zwei neue alte Bilder im Weihnachtsrätsel "Wesel-Allerlei". Wer sich mit Hinweisen und Gedanken dazu beteiligen möchte, der findet alles Nötige in der Info-Box.

Quelle: RP
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