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Wesel
"Wesel" fliegt weiter für Lufthansa

Wesel. Die Flugzeugpatenschaft besteht seit mittlerweile 25 Jahren.

Vor 25 Jahren ging Wesel in die Luft: Am 10. Oktober 1991 wurde eine Lufthansa-Boeing 737-530 mit dem Kennzeichen D-ABIO auf den Namen der Stadt Wesel getauft. Die feierliche Taufzeremonie fand in einem Wartungshangar der Lufthansa auf dem Flughafen Düsseldorf statt. Die alte Hansestadt wurde damit genau im Jahr ihres 750-jährigen Bestehens in den Kreis der Lufthansa-Patenstädte aufgenommen.

Nach exakt 46.871 Flügen und über 50.000 Stunden in der Luft schied die ursprünglich mit "Wesel" benannte Boeing 737 im Rahmen der Flottenerneuerung im September 2013 aus der Lufthansa-Flotte aus. Im März 2014 wechselte die Patenschaft dann auf ein Modell des Herstellers Airbus. Seitdem fliegt ein Airbus A320 mit dem Kennzeichen "D-AIZW" das Wappen und den Namen der Stadt Wesel zu Zielen in ganz Europa.

Im Airbus finden bis zu 168 Passagiere Platz. Bei einem maximalen Startgewicht von 73 Tonnen und einer Reisegeschwindigkeit von 840 km/h fliegt die Maschine bis zu 3000 Kilometer weit. Die maximale Flughöhe liegt bei 12.000 Metern.

"Wir freuen uns, dass wir seit 25 Jahren über eine Flugzeug-Patenschaft mit Wesel verbunden sind. Die Maschinen sind stets fliegende Botschafter ihrer Heimat und tragen den Namen buchstäblich durch ganz Europa", sagt Florian Gränzdörffer, Lufthansa-Konzernsprecher. "Die Patenschaft signalisiert unsere Verbundenheit mit Wesel und der Region am Niederrhein."

Inzwischen ist die "Wesel" auch leiser geworden: Als weltweit erste Fluglinie hat Lufthansa ihre Flugzeuge mit schallreduzierenden Wirbelgeneratoren ausgerüstet. Die Umrüstung der A320-Flotte zählt zu den umfangreichsten Maßnahmen zum aktiven Schallschutz, die das Unternehmen bisher durchgeführt hat.

Quelle: RP
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