| 00.00 Uhr

Wesel
Wesel führt die Laubtonne ein - aber kein Zwang

Wesel. Ab Herbst 2017 sollen die Weseler die Möglichkeit haben, saisonal ihr Laub in speziellen 240 Litern fassenden Tonnen zu entsorgen. Der Weseler Rat hat in seiner jüngsten Sitzung entschieden, dass die Stadt Wesel die Laubtonne anbieten soll.

FDP-Ratsherr Bernd Reuther äußerte dort aber Zweifel, ob die Einführung der Tonne wirklich kostendeckend geschehen kann, wie geplant. Für drei Monate soll die Tonne 20 Euro kosten, wenn man sie auf dem Grundstück belässt. 30 Euro kostet sie, wenn man sie vom Betrieb ASG vor der Laubsaison bringen und nach der Laubsaison wieder abholen lässt.

Die Tonne soll den Bürgern eine kostengünstige Entsorgungsmöglichkeit für ihr Herbstlaub geben. Abgeholt wird sie von der Bioabfuhr. Die Stadt plant, die Laubtonne zunächst für zwei Jahre anzubieten. Sie soll mit braunem Deckel und einem speziellen Aufkleber versehen sein.

Abgeholt wird die die Tonne in den Monaten Oktober bis Dezember (sechs oder sieben Abfuhren) im Rahmen der Bioabfuhr. Die Stadtverwaltung betont in der Vorlage aber auch, dass die Benutzung einer oder mehrere Laubtonnen alleine nicht berechtigt, das Mindestbehältervolumen für Restmüll zu reduzieren. Dafür ist weiterhin die Benutzung der Biotonne oder eine nachgewiesene Eigenkompostierung möglich.

(sep)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Wesel: Wesel führt die Laubtonne ein - aber kein Zwang


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.