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Mondfinsternis
Weseler Astronom nimmt Blutmond auf

Mondfinsternis: Weseler Astronom nimmt Blutmond auf
In der Nacht zu Montag kamen zwei Phänomene zusammen: Blutmond und Mondfinsternis. FOTO: Schott
Wesel. Rot und riesig erschien der Mond in der Nacht zu Montag am Himmel. Das Ereignis war besonders, weil zwei Phänomene zusammenkamen: Der Mond kam der Erde vergleichsweise nah und wirkte größer als sonst.

Hinzu kam eine Mondfinsternis, bei der die Erde ihren Schatten auf den Mond wirft und ihn so verdunkelt. Diese Kombination hatte es zuletzt 1982 gegeben, und erst 2033 wird beides Berechnungen zufolge wieder zusammenkommen.

Der rote Mond zeigt sich bei einer totalen Mondfinsternis. Dann liegen Sonne, Erde und Mond in einer Reihe. Die Sonne scheint dabei auf die Erde. Der Schatten der Erde verdunkelt den Bereich dahinter. Wenn der Mond auf seiner Umlaufbahn in den Erdschatten eintaucht, sehen wir ihn in tollen Rot- und Brauntönen.

Gerd-Lutz Schott von der Weseler Astronomischen Arbeitsgemeinschaft hat nicht verschlafen, sondern das Phänomen für die RP fotografiert.

(grof)
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