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Wesel
Weseler interessieren sich für Pedelecs und Elektroautos

Wesel. Mobil sein auch im Alter - das ist für viele Menschen sehr wichtig. Mobil sein, aber auch mit Blick auf die Umwelt und dem Klima zum Wohle. Das sind wohl die zwei Hauptkriterien, um sich für elektronische Fortbewegungsmittel einzusetzen. Gerade die Pedelecs, mit Elektromotor unterstütze Fahrräder, erfreuen sich großer Beliebtheit. Im Rahmen der Klimawoche Ruhr, die am Samstag im Kreis startete, fand ein Pedelec-Aktionstag auf dem Rathausvorplatz statt und viele Besucher nutzten die Gelegenheit, Probe zu fahren.

Gaby Koenders ist noch unentschlossen. Gerade für längere Strecken sei so eine Unterstützung "schon 'ne tolle Sache". Andererseits könnte es auch bedeuten, dass man ein zu bequem wird, befürchtet sie. Doch dieses Argument lässt Roswitha Fondermann so nicht gelten. Schließlich müsse man die Unterstützung nicht hinzu schalten. Auch ohne elektronische Hilfe lasse sich das Pedelec leicht fahren. "Sie fahren butterweich", verspricht Fondermann, die als Fahrradverleih mit den Stadtwerken Elektrofahrräder anbietet. Ältere Menschen hätten so die Sicherheit, die Strecke zu schaffen. Nicht unterschätzen sollte man die Geschwindigkeit. Zwar sind die Räder nicht so schnell wie E-Bikes, für die ein Helm und auch ein Kennzeichen Pflicht sind, dennoch rät Fondermann, auch bei Pedelecs zu einem Kopfschutz. Wer weitere Strecken zurücklegen muss, greift zum Auto. Dass auch das ein klimafreundliches Fortbewegungsmittel sein kann, zeigen Elektroautos. Wie lautlos sie sind, ist für andere Straßenverkehrsteilnehmer manchmal eine Überraschung. Und auch im Inneren des Autos "hört man nur die Räder rollen", sagt Siegfried Meyer bei der Probefahrt.

(ste)
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