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Wesel
Wesels neues Gesicht gefällt, nur Parken wird kritisch gesehen

Wesel: Wesels neues Gesicht gefällt, nur Parken wird kritisch gesehen
Jüngst fertig gewordenes Aushängeschild des groß angelegten Stadtumbaus ist die Kreuzstraße - hier der Blick Richtung Innenstadt. FOTO: Ekkehart Malz
Wesel. Gut 50 Besucher bei Informationsveranstaltung der SPD im Lutherhaus zu umgesetzten und künftigen Projekten und zum Marketing.

"Wesel entwickelt sich weiter!" lautete der Titel einer Infoveranstaltung der SPD Wesel-Mitte/Büderich am Montagabend im Lutherhaus. Ziel war es, die Kerngedanken zum 2005 entwickelten Masterplan Innenstadt zu verdeutlichen, an umgesetzten Projekten die Wirkung zu zeigen und Rückhalt für die anstehenden zu gewinnen. Das dürfte vor insgesamt gut 50 Besuchern, darunter rund 20 SPD-Angehörige, auch gelungen sein. Wesels neues Gesicht, erkennbar zum Beispiel an der Fußgängerzone, der Goldstraße sowie großräumig auch im Zitadellen-Viertel und am jüngst fertig gewordenen Aushängeschild Kreuzstraße, kann sich sehen lassen. Aktuell wird die Brandstraße erneuert, Bau- und Neustraße werden folgen. Mit Esplanade und Norbertstraße wird gewartet, bis das Hospital mit seinen Umbauten durch ist.

Norbert Meesters, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, bekam in der Darstellung Unterstützung von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, dem städtischen Planer Michael Blaess sowie Anett Leuchtmann vom Bauverein. Letzterer wird mit Partnern bekanntlich das Gelände des Ex-Kreiswehrersatzamtes an der Kreuzstraße entwickeln, weshalb sich die Interessen hier konzentrierten. Ein Gast fragte nach 20 Parkplätzen, die an der Kreuzstraße nach deren Umbau fehlen und weiteren 60, die noch auf der Schotterfläche zur Verfügung stehen, aber bald der Bebauung weichen. Daraus entwickelte sich eine Diskussion um Grundsätzliches.

Blaess schickte voraus, dass Straßenraum nicht allein dem ruhenden Verkehr gehöre und die Parkhäuser nicht ausgelastet seien. Bäume seien wichtig fürs Mikroklima. Leuchtmann erklärte für den an der Windstege ansässigen Bauverein, dass die Mitarbeiter nun alle im Kaufhof-Parkhaus parken. Dem fragenden Gast ging es allerdings um Anwohner beziehungsweise deren Gäste, die nachts nicht mehr aus dem Parkhaus herauskämen. Westkamp strich heraus, dass die kostenfreien Flächen am Bahnhof nicht nur von Pendler genutzt würden, es außerdem auch die Parkpalette am Rathaus zu günstigen Konditionen gebe. Auch Besucherinnen von der Böhlstraße fragten nach Parkraum wegen der kommenden Umbauten an Bau- und Neustraße. Meesters sagte, bei allen Planungen müsse man mit Kompromissen leben.

Den einfachsten Part des Abends hatte Citymanager Thomas Brocker, der die Leistungen des Marketings und Innovationen wie die Zeitfenster-Wesel App erläuterte. Bei allen gut an kamen sein Ansatz, auch die weselinternen Bindungen zu stärken und der Appell: "Fan werden, ein Botschafter deiner Stadt!"

(fws)
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