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Wesel
WfW: "Elternwille wird nicht berücksichtigt"

Wesel. Als Besucher hat WfW-Vorsitzender Thomas Moll Donnerstagabend die Sitzung des Schulausschusses im Ratssaal verfolgt.

Dass sich SPD, Grüne, Linke und WWW/Piraten geschlossen für eine Begrenzung der Zügigkeit auf zwei Eingangsklassen an der Konrad-Duden-Grundschule in Obrighoven ausgesprochen haben, obwohl 81 Eltern ihren Nachwuchs dort gerne im Sommer 2016 einschulen lassen würden, wird von Moll scharf kritisiert. Denn knapp 30 Kinder müssen nun an anderen Schulen angemeldet werden. "Hat man noch vor ein paar Monaten zur Kenntnis nehmen dürfen, dass für die SPD angeblich der Elternwille ausschlaggebend für die Entwicklung einer Schule oder Schulform ist, so wurde man jetzt eines besseren belehrt. Leider stößt der Einsatz der Rektorin und des Kollegiums auf die Sturheit von Teilen der Politik und die Hilflosigkeit des Dezernenten."

Als Erfolg wertet hingegen Hilmar Schulz (WWW) das knappe Abstimmungsergebnis: "Wir wollen weiterhin, dass Kinder wohnortnah beschult werden und nicht, dass es einen weiteren Grundschultourismus gibt."

(kwn)
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