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Wesel
WfW ist jetzt Wählergemeinschaft

Wesel. Ziel ist es, bis 2020 alle Wahlbezirke in Wesel mit Kandidaten zu besetzen.

Die Fraktion Wir für Wesel (WfW), die bekanntlich von vier abtrünnigen CDU-Ratsherren gebildet wurde, macht mit Blick auf die Kommunalwahlen den nächsten Schritt und hat die WfW-Wählergemeinschaft gegründet. Dazu trafen sich sieben Personen. Zum Vorsitzenden wählten sie Jürgen Lantermann, zu seinem Stellvertreter Patrick Tenhaeff und zum Kassenwart Daniel Buteweg. Wie die Wählergemeinschaft weiter mitteilte, ist die Aufnahme ins Vereinsregister veranlasst. Man sei voll im Zeitrahmen, den die Fraktion sich gesetzt habe, sagte Lantermann. "Mit Patrick Tenhaeff haben wir zudem ein Vorstandsmitglied gewonnen, das schon über viel Erfahrungen in der Parteiarbeit verfügt. Den positiven Schwung aus den ersten Monaten der Fraktionsarbeit wollen wir mitnehmen in die Strukturierung der Wählergemeinschaft. Dabei hat auch Daniel Buteweg viel Anteil, der sich vom ersten Tag mit viel Sachverstand eingebracht hat."

Das Spitzenduo hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende der Ratsperiode 2020 alle Wahlbezirke gut zu besetzen, um schlagkräftig bei der nächsten Kommunalwahl antreten zu können. "Und wir wollen auch möglichst alle neuen Mitglieder in die politische Arbeit der Fraktion integrieren, so dass neben der Fraktion auch die Wählergemeinschaft in der öffentlichen Wahrnehmung gewinnt", sagte Tenhaeff.

Der Vorstand will sich mit der Fraktion um die programmatischen Zielsetzungen für die nächsten Jahre kümmern und die erste außerordentliche Mitgliederversammlung noch im Jahr 2016 durchführen. Für den Fraktionsvorsitzenden Thomas Moll und für Lantermann sei es weiter wichtig, so heißt es in der Mitteilung weiter, "dass wir jedes einzelne Mitglied der Wählergemeinschaft in der politischen Meinungsbildung mitnehmen".

(fws)
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