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Wesel
WfW weist Kritik an Besuchen in Firmen von sich

Wesel. Ein Schreiben der CDU an die Ratsfraktion "Wir für Wesel" (WfW) vom 20. Mai, in dem die Christdemokraten Kritik am Umgang der WfW mit Unternehmen geübt hatte, lässt die Fraktion "fast sprachlos" zurück. WfW-Fraktionsvorsitzender Thomas Moll teilte mit, dass es sowohl für ihn als Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaftsförderung als auch den Vorsitzenden der SPD-Fraktion "an oberster Stelle" stehe, die Nähe zu Bürgern und Unternehmen zu suchen. Die Gesprächsreihe "Wirtschaftsförderung vor Ort" diene dazu, "die hervorragende Wirtschaftsförderung der Verwaltung zu unterstützen".

Moll betont, dass es seine Aufgabe und die der Fraktionsvorsitzenden und Ratsmitgliedern sei, "Gespräche zu führen, Probleme aufzunehmen und in die öffentliche Diskussion zu bringen". Die Sitzungen des von ihm geleiteten Ausschusses in Unternehmen sollen "Ratsmitgliedern ein stärkeres Verständnis für die Belange der Firmen vermitteln".

Moll kritisiert zudem, dass bei einer Firmenbesichtigung im Anschluss an eine vergangene Ausschusssitzung kein CDU-Mitglied teilgenommen hat. Sollte die CDU dennoch Gespräche mit den Unternehmen suchen, sei die WfW bereit, sie dabei zu unterstützen und zu begleiten.

(bur)
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