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Wesel
Wie sich Senioren gegen Einbrecher schützen

Wesel. Aktion "Riegel vor": Polizei und Bauverein informierten.

Unter dem Motto "Riegel vor" haben die Bauverein Wesel AG und das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz Wesel Senioren über Einbruchsprävention informiert. Rund 60 Interessierte kamen zu den beiden Informationsveranstaltungen, die Ende Oktober im Café Im Bogen und im Gemeinschaftsraum Dresdner Straße 17 stattfanden.

Von den Experten der Polizei erhielten die Senioren Verhaltenstipps für ihre Sicherheit und Hinweise darauf, welche technischen Sicherungen in einer Wohnung sinnvoll sind. "Ältere Menschen sind erfreulicherweise insgesamt viel seltener von Kriminalität betroffen als jüngere. Dennoch gibt es Bereiche und Situationen, in denen auch ältere Menschen Risiken ausgesetzt sind: durch Wohnungseinbruch oder Tricks und Täuschungen an der Haus- oder Wohnungstür oder auch am Telefon. Wir wollen unsere älteren Mieter in die Lage versetzen, in solchen Situationen richtig zu reagieren", erläutert Falk Figgemeier, technischer Prokurist des Bauvereins. "Die Kriminalpolizei hat beschrieben, dass Sperrriegel und elektronische Türspione sinnvoll sind. Diese dürfen unsere Mieter mit unserer Genehmigung jederzeit einbauen. Sie sollen sich in ihren Wohnungen sicher fühlen können."

Außerdem gab die Kriminalpolizei praktische Verhaltenstipps: So wurde zum Beispiel mit Hilfe von Filmen und Rollenspielen der so genannte Enkeltrick in verschiedenen Varianten besprochen. Zudem wurde erläutert, wie man eine Handtasche sicher hält und reagiert, wenn man von fremden Personen angesprochen wird. Wichtig dabei: Alle Vorfälle bei der Polizei melden.

2015 war die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen um 18,1 Prozent auf 62.362 Fälle gestiegen. Der Anteil der Versuche stieg um 1 Prozent auf 43,7 Prozent. Innerhalb der ersten drei Quartale des Jahres 2016 waren die Zahlen jedoch rückläufig. Die landesweite Aktionswoche "Riegel vor" der Polizei Nordrhein-Westfalen fand bereits zum vierten Mal statt.

Quelle: RP
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