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Kreis Wesel
Winfried Letztner verstärkt die Biologische Station

Kreis Wesel. Es gibt Bewegung im Vorstand der Biologischen Station im Kreis Wesel. Zwölf Jahre lang wachte das ehrenamtliche Trio aus Klaus Lorenz, Marliese Bohle und Heiner Langhoff mit den beiden Geschäftsführern Klaus Kretschmer und Johan Mooij über den wissenschaftlichen Naturschutz im Kreis Wesel. Nun wird aus dem Quintett ein Sextett.

Hinzu stößt Winfried Letzner, seit dreißig Jahren Mitarbeiter bei der Unteren Landschaftsbehörde. Er vertritt im Vorstand den Kreis Wesel und tritt damit an die Stelle, die Langhoff bis zuletzt innehatte. Heiner Langhoff rückt indessen auf den noch freien vierten ehrenamtlichen Vorstandsposten. Klaus Kretschmer darf sich über die Wiederwahl als geschäftsführendes Vorstandsmitglied freuen. Johan Mooij hingegen wird zum Jahreswechsel in Rente gehen.

Winfried Letzner kennt die Biostation seit ihren Kindheitstagen. In den drei Jahrzehnten ihres Daseins hat sie im Naturschutz eine Menge ins Rollen gebracht. Vor allem zwei Großprojekte, gespeist aus dem EU-Fördertopf LIFE, ragen aus der Vielzahl ihrer Arbeiten hervor: Seit 2012 engagieren sich die Mitarbeiter um Geschäftsführer Klaus Kretschmer für den Erhalt der "Bodensauren Eichenwälder mit Mooren und Heiden". Ende 2013 kam unter der Leitung von Paul Schnitzler das Projekt "Orsoyer Rheinbogen im Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein" hinzu. Doch auch die übrigen Naturschutzgebiete des Kreises Wesel werden von der Biologische Station betreut. Damit ist sie vor allem in den Stromtälern von Rhein, Lippe und Issel, der Dingdener Heide, dem Dämmerwald und dem Diersfordter Wald aktiv.

Seit 2013 ist sie auch für die Schutzgebiete der Stadt Krefeld zuständig. Insgesamt setzt die Station mittlerweile knapp eine Million Euro pro Jahr um. Vorstand und Mitarbeiter freuen sich, in Winfried Letzner einen erfahrenen Mitstreiter gewonnen zu haben.

Quelle: RP
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