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Hamminkeln
Wirbel um Ringenberger Schule

Hamminkeln. "Irritiert" zeigte sich gestern Bürgermeister Bernd Romanski über die Verlautbarung, dass der Neukirchener Erziehungsverein (NEV) keine Aussagen zu den Umbaukosten der Ringenberger Schule gemacht habe. Romanski hatte hingegen betont, dass die Neukirchener erklärt hätten, vom Kreis gebe es keinen zugesagten Zuschuss, ohne den ein Standort Ringenberg nicht infrage kommt. Dies stehe in einem Schreiben des Erziehungsvereins vom 3. Juli. Das Problem: Der Hinweis auf die fehlende Aussage in der Zuschussfrage ist so interpretierbar, dass Romanski eine falsche Angabe gemacht hat, was das politische Geschäft, zu einer Entscheidung für Ringenberg zu kommen, angesichts der erhitzten Debatten noch schwieriger macht. Die USD hat bereits beim Erziehungsverein angerufen und sich nach der Sachlage erkundigt.

Andrea Leuker, Sprecherin der Neukirchener, stellte gestern klar: "Der Erziehungsverein ist grundsätzlich bereit, rechtsrheinisch eine Förderschule zu betreiben. Voraussetzung für eine Zusage ist aber, dass der Kreis die gleiche Finanzierung sicherstellt wie in Neukirchen-Vluyn. Diese Voraussetzung bezieht sich auch auf die Gebäude- und Mietkosten. " Heißt: in Neukirchen-Vluyn werden Gebäude und Miete bezuschusst, für Ringenberg gibt es diese Zusage nicht. In der Bürgerinformation zur Grundschule am Donnerstagabend hatte Romanski öffentlich bestätigt, dass eine Förderzusage fehle. " Ich habe mit dem Neukirchener Verwaltungsvorstand Mathias Türpitz verhandelt - und er hat dies bestätigt."

In besagtem Schreiben von Türpitz an die Stadt Hamminkeln heißt es unter anderem wörtlich: "... eine etwaige Finanzierung von darüber hinausgehenden Kosten für Umbau/Renovierung zur Entsprechung der vorgegebenen räumlichen Standards ist dem NEV nicht möglich".

(thh)
 
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