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Hamminkeln
Wirtschaftswegekonzept ist fast am Ziel

Hamminkeln. Die positiv beschiedenen Einwendungen müssen vor der Umsetzung allerdings noch ausgeräumt werden.

Die Arbeitsgruppe Wirtschaftswegekonzept aus Politik, Landwirten, Bodenverbänden, Kreis und Stadtverwaltung sowie dem beratenden Ingenieurbüro hat sich im Hamminkelner Rathaus zusammengesetzt, um den Endspurt für das Wirtschaftswegekonzept einzuläuten. Es ging um rund 300 Einwendungen zu den Plänen, die bei einzelnen Veranstaltungen in den Ortsteilen oder per Interneteintrag aufgenommen worden waren. Diese werden ab heute auf der städtischen Homepage komplett nachzulesen sein. Endgültig steht das Wirtschaftswegekonzept aber noch nicht. Denn zunächst wurden die positiv beschiedenen Einwendungen geklärt, so unter anderem die Bereiche Lankernbrok und Klosterbusch in Loikum. Diese Verbindungen, die in einem Stufensystem von erhaltenswert bis wegfallend bewertet worden waren, sollen bestehen bleiben, kommen also in die Kategorie "erhaltenswert".

Dennoch wird es einen Folgetermin am 9. November für die Arbeitsgruppe geben, in der abgelehnte Einwendungen endgültig behandelt werden. Beendet wird das Verfahren, das wegen seiner breit angelegten Bürgerbeteiligung als mustergültig gilt, in einer Sondersitzung des Rates am 15. November. Grund der Eile sind Fristen für Fördergelder. Bürgermeister Bernd Romanski war zufrieden mit dem Status quo. Er bezeichnete das Ergebnis nicht mehr als Wirtschaftswegekonzept, sondern als "sehr gute Bestandsaufnahme mit Handlungsempfehlungen". Die aber werden Geld kosten. Ob die bisherigen jährlichen Summen für die Wegeerhaltung bleiben, ist nun Sache der Haushaltsberatungen. "Heute asphaltierte Wege werden in einigen Fällen zu Schotterwegen werden", sagte Romanski.

(thh)
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