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Schermbeck
Ziegen gegen Traubenkirsche in der Üfter Mark einsetzen

Schermbeck. Im Rahmen des Regionale 2016-Projektes "WALDband" nimmt einer der Bausteine jetzt Gestalt an. RVR Ruhr Grün hat sich seit Juni 2012 mehrfach mit dem Baustein Waldweideprojekt im Naturerlebnisgebiet Üfter Mark befasst. Im Umweltausschuss wurden konkrete Planungen vorgestellt.

In den vergangenen Jahren wurden die Waldbestände im Naturerlebnisgebiet Üfter Mark vermehrt von der ausbreitungsfreudigen Späten Traubenkirsche durchdrungen und die Vielfalt heimischer Pflanzen- und Tierarten bedroht. Lichtliebende Arten der angestrebten Waldformationen sind durch die Entwicklung einer dichten Strauchschicht aus Später Traubenkirsche gefährdet, vor allem aber auch schützenswerte Offenlandbereiche wie Moore, Wacholderheiden und Sandmagerrasen. Eine Bekämpfung der Traubenkirsche sei notwendig, um den Wald als Erholungs-, Wirtschafts- und Naturschutzgebiet nachhaltig zu erhalten.

Rinder und Ziegen sollen helfen. Mit der Bezirksregierung, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Naturschutzbeirat und dem Kreisveterinäramt Recklinghausen sowie dem Regionalforstamt Ruhrgebiet wurde das Projekt abgestimmt: Es soll die Förderung der Einrichtung eines Waldweideprojektes nach den Förderrichtlinien Naturschutz (70-prozentige Förderung) beantragt werden. Die Kulisse von etwa 100 Hektar ist festgelegt. Es ist vorgesehen, die Beweidung zunächst im Norden aufzunehmen und sukzessive weitere Flächen aufzunehmen.

(hs)
 
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