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Stadt Willich
Anruf-Sammeltaxi: Mehrheit lehnt Antrag der SPD ab

Die SPD ist mit ihrem Antrag gescheitert, das Anruf-Sammel-Taxi (AST) wiedereinzuführen. Die in Teilen ungünstige Anbindung Willichs über Bus und Bahn sei vor allem für Jugendliche ein Ärgernis, so die SPD-Fraktion. 2013 sei das AST zwar aus nachvollziehbaren Gründen (wegen der angespannten Finanzlage und der fehlenden Wirtschaftlichkeit) eingestellt worden, sagte Hendrik Pempelfort (SPD). Auch weil die von den Sozialdemokraten geforderte Verlängerung der Regiobahn noch Jahre dauern werde, sollten jetzt für 2018 60.000 Euro für die Wiedereinführung bereitgestellt werden. Zur seinerzeit geringen Nutzung sagte Pempelfort, dass sich der Bedarf inzwischen geändert haben könnte, und appellierte, das "Experiment zu wagen". Die Technische Beigeordnete Martina Stall erläuterte, dass das AST damals von immer denselben, wenigen Personen genutzt worden sei - und das seien eher ältere Leute gewesen, die Freunde innerhalb der Stadt Willich besucht hätten. Denn das AST verkehre nur innerhalb der Stadtgrenzen und verbinde Willich nicht mit den umliegenden Großstädten. CDU, Grüne, FDP und FürWillich lehnten den Antrag ab.

Christian Pakusch (CDU) wies darauf hin, dass auf Kreisebene derzeit über das "Taxi-Ticket" diskutiert werde. Dies sieht einen Zuschuss für Schüler und Studenten von 5 Euro pro Fahrt vor.

(msc)
 
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