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Stadt Willich
ASV will keine strengeren Sicherheitsauflagen
Stadt Willich: ASV will keine strengeren Sicherheitsauflagen
ASV-Präsident Willi Stennes (2.v.l.) zeichnete die Teilnehmer am Schmuckwettbewerb vom Schützenfest 2011 aus. FOTO: Hüskes
Stadt Willich. Willi Stennes, Präsident des Allgemeinen Schützenvereins (ASV) Willich, und Geschäftsführer Michael Tenberken, haben gestren bei einer Versamlung der Zugführer an die Behörden appeliert, das bevorstehende Heimatfest nicht noch weiter durch strenge Sicherheitsauflagen zu beeinträchtigen.

"Wir werden schon nahezu 20 000 Euro ausgegeben haben, bevor wir überhaupt unser erstes Glas trinken können", sagte Michael Tenberken und addierte damit die Kosten der Gema, des DRK und des Sicherheitsdienstes. Und auch der Präsident sprach vom erneuten Versuch, in den künftigen Gesprächsrunden mit Rat und Verwaltung die Kosten auf ein vernünftiges Maß reduzieren zu wollen.

"Unser Fest ist nämlich in keiner Weise mit einer Love Parade zu vergleichen", sagte Stennes. Er appellierte an die Schützen, sich wie in den Jahren zuvor bei der Reinigung des Schützenplatzes oder der Säuberung des Parkes einzubringen. Zahlreiche Freiwillige meldeten sich auch auf die Bitte des Ehren-Präsidenten Günter Baumeister, am 25. Juni, ab 17 Uhr, den Park und den Weiher sauber zu machen.

Schützenkönig Ulrich Hötz (52) zeichnete gestern beim Schmuckwettbewerb für 2011 gemeinsam mit seinen Ministern Volker Wynands und Michael Tenberken die Besten mit Plaketten aus. Bei den Wachlokalen kam die Gaststätte "La Boom" mit der Formation "Han isch verjete" (Zugführer Jens Bommels) auf den ersten Platz, gefolgt von der Gaststätte Maaßen mit den "Flimm Flämmkes" (Peter Skrobucha) und der Gaststätte Heidekrug mit "Flotte Puet" (Ulrich Nelke). Für den Straßenschmuck gab es Siegesplaketten für die von Karl-Heinz Schreiners angeführte Gemeinschaft der Kreuzstraße, von Graben- bis Breitestraße, und an Hans Lang mit der Neußer Straße. Platz zwei holte sich die Mühlenstraße (Hans Alois Küppenbender), Platz drei die Fischelner Straße (Willi Pütz). Bei den Händlern gefiel der Jury vor allem das Schaufenster von Farben Steppen (Inhaber: Karl und Monika Greis); dahinter: die "Neue Apotheke" von Eva Hönig auf dem Kaiserplatz und die Metzgerei von Uwe und Silvia Forgber.

Quelle: RP/rl
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