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Stadt Willich
Auf den Spuren von Bach und Händel

Stadt Willich. Die Emmaus-Kantorei Willich auf Konzertreise nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen.

Die alljährliche Herbstreise führte jetzt 40 Sängerinnen und Sänger der Emmaus-Kantorei Willich nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Nach zwei Vorkonzerten in Mönchengladbach und Wuppertal präsentierten die Willicher ihr Programm "Du bist mein Lied" mit Psalmvertonungen aus vier Jahrhunderten insgesamt fünf mal. Dazu kamen Auftritte in der Leipziger Nikolai- und Thomaskirche sowie in Halle.

Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel erntete die Kantorei sehr viel Beifall und musste sich immer wieder auf mehrere Zugaben einstellen. Ein besonderer Höhepunkt war die musikalische Gestaltung des sonntäglichen Hauptgottesdienstes in der Leipziger Nikolaikirche, der Hauptwirkungsstätte Bachs, sowie ein Konzert an Bachs Grabstätte in der Thomaskirche.

Ein weiterer Höhepunkt des Konzertprogramms war die Uraufführung der Missa brevis "et in terra pax" des in Leipzig geborenen Toni Ulrich, der dieses Stück für den Chor komponiert hat und selbst seit zehn Jahren mitsingt. Unter der Leitung von Kreiskantor Klaus-Peter Pfeifer und mit der feinfühligen Begleitung von Jens-Peter Enk gab es auch hierfür spontanen Applaus. Birgit Lindenau begeisterte die Zuhörer außerdem mit ausdrucksvollen und tadellosen Sopran-Soli, und Jens-Peter Enk rundete die Konzerte virtuos an den verschiedenen Orgeln ab. Nach jedem Auftritt wurde ein Bildband der Stadt Willich und ein Schreiben von Bürgermeister Josef Heyes an die Gastgeber und Veranstalter überreicht. Die nächste Reise führt die Emmaus-Kantorei im Herbst 2017 nach Prag, aber zunächst bereitet man sich erst einmal auf einen Bach-Kantatengottesdienst zum Reformationstag (31. Oktober) und auf den "Messias" von Händel (13. und 18. November) vor.

Quelle: RP
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