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Willich
Autos auch auf Schulwegen zu schnell unterwegs

Willich. Am vergangenen Donnerstag sowie vorgestern am Montag überwachten Beamte des Verkehrsdienstes, unterstützt von Einsatzkräften der Wachen Nettetal und Willich, die Geschwindigkeit auf den Schulwegen. Das Ergebnis war traurig: Trotz der Appelle von Polizei und Verkehrswachten zum Schulbeginn, besonders auf die Sicherheit der Schulkinder zu achten, gab es zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße. Am 13. August, zwischen 7 und 13.30 Uhr wurden auf der Breyeller Straße in Lobberich 5053 Fahrzeuge gemessen, davon waren 65 zu schnell und wurden angehalten. Damit war sogar die übliche Quote von 8 bis 10 Prozent Temposündern deutlich überschritten. Es gab zwar keine so hohen Übertretungen, dass eine Anzeige fällig wurde, aber bereits geringe Geschwindigkeitsübertretungen können gravierende Folgen haben: Bei 65 km/h sterben acht von zehn Fußgängern, die angefahren werden. Bei 50 km/h überleben acht von zehn Fußgängern, die angefahren werden. Diese "nur" 15 Stundenkilometer mehr entscheiden tatsächlich darüber, ob acht von zehn Fußgängern überleben oder sterben. Die typischen Ausreden und Entschuldigungen "Ich war ja nur ein wenig zu schnell", sind damit mehr als deutlich entkräftet.

Der Geschwindigkeitseinsatz auf der Korschenbroicher Straße in Willich, am Montag, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr, brachte folgendes Ergebnis: 20 Verkehrsteilnehmer waren in Richtung stadtauswärts zu schnell unterwegs, 179 fuhren zu schnell in die Stadt hinein. Hier mussten zwei Anzeigen erstattet werden, die restlichen Überschreitungen konnten mit einem Verwarngeld geahndet werden.

Weder die Ankündigung verstärkter Geschwindigkeitskontrollen zur Sicherheit der Schulkinder noch der montägliche Dauerregen bremste die Temposünder. Weitere Kontrollen sind daher nötig und hiermit angekündigt - schreibt die Polizei.

Quelle: RP
 
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