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Stadt Willich
Bäume auf der Grabenstraße stärker zurückschneiden?

Stadt Willich. Sind die groß gewordenen Platanen auf der Grabenstraße wegen ihres Laubs, der Beschattung und der durch die Wurzeln entstandenen Bodenwellen eine Belastung für die Anwohner - oder reichen die von der Verwaltung vorgeschlagenen Rückschnitte aus? Zu dieser Frage wird es einen Ortstermin mit Anwohnern, Politikern und Verwaltung geben. Das entschieden die Mitglieder des Planungsausschusses einstimmig - der Vorschlag mit dem Ortstermin kam von Conny Wingerath (SPD).

Für die Anwohner erklärte Peter Nengelken, dass die Stadt zwar vor einigen Tagen die Baumkronen zurückgeschnitten habe, das aber nicht ausreiche. Die Verwaltung hatte in ihrer Vorlage dargelegt, dass sie eine Firma beauftragt habe, in zwei Abschnitten (Frühjahr und Winter 2016) die Kronen um 15 Prozent zurückzuschneiden. Sie gab zu bedenken, dass der Baum im Folgejahr umso mehr neue Triebe hervorbringe, je stärker er zuvor zurück geschnitten worden sei. Das wiederum macht weitere Schnittmaßnahmen mit zusätzlichen Kosten notwendig, daher "ist ein stärkerer Rückschnitt nicht vertretbar", so die Verwaltung. Nengelken nannte die Rückschnitt-Maßnahme im Frühjahr dagegen in einem Zwischenruf einen "Pseudo-Rückschnitt".

Zum Thema Stolperfallen durch Wurzeln sagte der zuständige Geschäftsbereichsleiter Andreas Hans, es solle eine kurzfristige außerplanmäßige Begehung der Grabenstraße geben - er werde dazu in der nächsten Sitzung des Ausschusses berichten.

(djm)
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