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Stadt Willich
Bande gefasst - Diebesgut muss zugeordnet werden

Ermittler wollen Beutestücke zurückgeben
Ermittler wollen Beutestücke zurückgeben FOTO: Polizei NRW
Stadt Willich. Die Kriminalpolizei im Rheinisch-Bergischen Kreis sucht die Eigentümer sichergestellter Schmuckstücke. Mindestens ein Wohnungseinbruch in Willich aus September 2015 ist einer dort ermittelten Gruppe Tatverdächtiger zuzuschreiben.

Es sei daher nicht auszuschließen, dass es sich bei den sichergestellten Schmuckstücken auch um Stücke handelt, die die Wohnungseinbrecher im Kreis Viersen erbeutet haben.

Nach der erfolgreichen Arbeit der Ermittlungsgruppe Faust möchten die Beamten der Kripo RheinBerg nun anhand von Fotos das Diebesgut wieder den Geschädigten zuordnen. Es handelt sich dabei um rund 400 sichergestellte Gegenstände - überwiegend Schmuck. Eine Bildergalerie mit den Fotos des Diebesgutes ist Internet unter www.polizei-rbk.de abrufbar.

Die Bande, die im Bereich Herne und Gelsenkirchen ihren Aufenthaltsort hatte, startete von dort aus ihre Einbruchsserie an Tatorten in mindestens 30 Städten. Die lagen überwiegend in NRW (davon acht im Rheinisch-Bergischen Kreis), aber auch in Norddeutschland und in Brandenburg. Der Wert der Beute beträgt gut 370.000 Euro. Drei Täter konnten im Rahmen der Ermittlungen, die von der Polizei Bochum und dem Landeskriminalamt unterstützt wurden, bereits festgenommen werden. Gegen fünf weitere ergingen internationale Haftbefehle. Derzeit prüft die Ermittlungsgruppe, inwieweit die Bande neben den mittlerweile bereits 130 nachgewiesenen Taten für weitere rund 80 Einbrüche in Betracht kommt.

Geschädigte, die auf den Bildern ihr Eigentum wiedererkennen, werden gebeten, sich unter Tel. 02202-205-336 bis -339 zu melden.

Quelle: RP
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