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Stadt Willich
Bedarfsspitzen mit 450-Euro-Jobs bewältigen

Stadt Willich. Die Stadt Willich soll im Jahr 2016 bis zu 25 zeitlich befristete "450-Euro-Stellen" schaffen. Die so eingestellten Mitarbeiter sollen sich ausschließlich mit Aufgaben im Bereich der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen beschäftigen. Einen entsprechenden Antrag hat die Willicher CDU gestellt - allerdings mit der Intention, dieses Thema in Ruhe Anfang nächsten Jahres zu diskutieren, nicht mehr im Rahmen der Haushaltsberatungen. Diese sind bekanntlich am Donnerstagabend mit der einstimmigen Verabschiedung der Haushaltssatzung 2016 zu Ende gegangen.

Die CDU hat ihren Antrag damit begründet, dass Politik und Verwaltung fast täglich auf neue Entwicklungen im Rahmen des Flüchtlingszustromes reagieren müssen. Mit den neuen Stellen sollen die Verwaltung entlastet und die Ehrenamtler unterstützt werden.

Die Verwaltung hat den Antrag, der am 9. Dezember eingegangen war, bereits mit einer ersten Stellungnahme versehen: Die Schaffung von 450-Euro-Stellen könne "ein sinnvolles Flexibilisierungsinstrument zur Abdeckung von Leistungsspitzen" sein. Insofern begrüße die Verwaltung die Idee. Sie weist aber auch darauf hin, dass es bezüglich dieses Arbeitsverhältnisses unterschiedliche Auffassungen beim Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten gebe. Daher müsste eine Einigung mit beiden Gremien hergestellt werden - klappt das nicht, solle schnellstmöglich die Einigungsstelle angerufen werden.

(djm)
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