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Stadt Willich
Chancen ergreifen in Willich

Stadt Willich. Mit neuem Logo und Slogan starteten die Frühen Hilfen in Willich in ihre erste Vollversammlung. "Frühe Chancen Will-ich" heißt es jetzt im Stadtgebiet. Von Bianca Treffer

Die Farben sind magenta, grün und gelb und zeigen eine stilisierte Hand, die schützend ein Kind birgt sowie eine Kette aus vielen einzelnen Punkten, die das Ganze überspannt. "Die Linie soll unser Netzwerk als Präventionskette darstellen. Es ist eine Kette mit vielen Orientierungshilfen für die Familie", sagt Anette Horst vom Geschäftsbereich Jugend und Soziales der Stadt Willich und Koordinatorin der Frühen Hilfen. Nachdem das Netzwerk Frühe Hilfen Willich im September 2013 an den Start gegangen ist, hat es nun nach der guten Zusammenarbeit der Anfangsphase sein erstes Logo erhalten. Überall, wo das Zeichen auftaucht, sind Institutionen an das Netzwerk der Frühen Hilfen angeschlossen. Es ist ein einfaches Erkennungszeichen für Ratsuchende.

Aber nicht nur das Logo begeisterte die Koordinationspartner bei der ersten Vollversammlung nach Auftaktveranstaltung und Workshop in den beiden vorausgegangenen Jahren. Der Slogan "Frühe Chancen Will-ich" kam ebenso gut an. In dem Wortspiel mit dem Städtenamen wird genau das ausgedrückt, was die Frühen Hilfen sind. Nämlich eine Chance auf einen guten Start ins Leben. "Es sollte sich auch niemand scheuen, diese Hilfen, die wir innerhalb des Netzwerkes in den unterschiedlichsten Formen anbieten, in Anspruch zu nehmen. Wir sind für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis drei Jahren da", betont Monika Dax, Koordinatorin der Frühen Hilfen Willich und Ansprechpartnerin für die Netzwerker.

Wie in anderen Städten und Gemeinden bildet eine Vielzahl von Organisationen, Einrichtungen und Institutionen das Netzwerk, angefangen von den Familienzentren über Kinderärzte bis hin zu Hebammen und verschiedensten Beratungsstellen. Alle sind miteinander vernetzt und wissen, wer in welchem Bereich Hilfe und Unterstützung anbieten kann. "Wir würden uns wünschen, dass wir die Gynäkologen noch enger ins Netzwerk einbinden könnten, den sie stehen ganz am Anfang der Kette des neuen Lebens und sind damit ein wichtiger Netzwerkpartner", sagt Dax.

Neben der Vorstellung von Logo und Slogan standen die Schwangerenberatungsstellen aus dem Kreis Viersen im Mittelpunkt. Sie stellten sich und ihre Arbeit in aller Ausführlichkeit vor. Der intensive Austausch prägte die erste Vollversammlung auf der ganzen Linie.

Die Lenkungsgruppe der Frühen Hilfen nahm für die Arbeit der nächsten Monate zudem das Thema Zugangswege mit. Wie man Hemmschwellen weiter senken kann und die Systematik der Vermittlungsoptimierung sind Punkte, die man gemeinsam angehen will.

Quelle: RP
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