| 00.00 Uhr

Stadt Willich
Den Niederrhein per Rad erkunden

Stadt Willich: Den Niederrhein per Rad erkunden
Von Schloss Neersen und dem Medikamentenhilfswerk Action Medeor in Vorst machten sich gestern die Radler auf den Weg. FOTO: wolfgang kaiser
Stadt Willich. Das kurz vor dem Start einsetzende Gewitter hielt viele von der Teilnahme am Niederrheinischen Radwandertag ab. Wer mitfuhr, hatte aber seinen Spaß. Von Willi Schöfer

/ tönisvorst Es waren wie schon im Vorjahr keine optimalen Bedingungen, um am 24. Niederrheinischen Radwandertag teilzunehmen. Die Hitze und der kurz vor dem Start eintretende Gewitterregen hielten sicherlich viele davon ab. Dennoch ein großes Kompliment an diejenigen, die sich von Vorst oder Neersen aus auf den Weg über die verschiedenen Touren machten oder sich dort als Durchreisenden die Stempelaufdrucke abholten. Die RP war bei den Starts dabei.

Die gefährlich nahe einschlagenden Blitze hatten wohl die Elektronik von Josef Heyes beschädigt. Ein Navi hätte Willichs Bürgermeister eh nicht gebraucht, denn er fährt täglich mit dem Rad von seiner Wohnung bis zu seiner sechs Kilometer entfernten Arbeitsstelle im Schloss. Mit Startfahne und Pistolenschuss schickte im Schlosspark Heyes gestern um 10 Uhr das erste Dutzend vom Schlosspark auf die Reise. "Jedenfalls dürfte die Strecke jetzt nach dem Regen staubfrei sein", sagte Heyes.

"Wir treffen uns regelmäßig am Radwandertag und suchen uns immer eine schöne Route aus", meinte Barbara Berndsdorf aus Straelen. Sie war mit fünf Freunden mit dem Auto angereist. Die Clique entschied sich für die Route 30: 40 Kilometer, Richtung Korschenbroich, Kaarst, Willich, Korschenbroich und nach Neersen zurück. Eine Fünfer-Gruppe aus Willich-Wekeln mit Lindi Langer war sich noch nicht einig, nahm die Familienroute 64 nach Kaarst und zurück in die engere Auswahl.

Für die Betreuung im Neersener Schlosspark sorgte einmal mehr Heinz Feld (75) mit seinem Team der DLRG. Unter anderem gab Ursula Partenheimer Sitzkissen für unterwegs oder kleine Capes für die Sättel aus. Von der Stadt Willich informierten Rosemarie Wahlefeld und Christa Schneider über weitere Ausflugsziele, so unter anderem über Paddel-Touren auf der Niers oder über das Freizeitbad "De Bütt". Stadtwerke-Mitarbeiter Jan Kretschmann stand an der "Trinkwasser-Bar" und Massimo Buono vom benachbarten Restaurant "Castello da Chiara" am Imbiss- und Getränkestand. Eine Verlosung gab es zum Abschluss.

Etwa 30 Radler und Radlerinnen schickte Norbert Vloeth vom Medikamenten-Hilfswerk Action medeor um 10 Uhr auf die Strecke. Wie seit vielen Jahren wurde auch wieder ab dort gestartet. Zum Gelingen der Veranstaltung trugen erneut die vier Tönisvorster Parteien bei, unter anderem Günter Körschgen (CDU), Vanessa Thienenkamp (FDP), Peter Lambertz (UWT) und Elisabeth Schwarz (Grüne). Der ADFC war mit einem Info-Stand vertreten.

"Uns war das Wetter zu unbeständig, wir haben abgesagt", sagte Wilfried Bongaerts, der im Vorstand der Rehabilitations- und Behinderten-Sportgemeinschaft (RBSG) Tönisvorst ist. Unterwegs trafen sich zufällig die Grefather Ricarda Lessenich und Gerhard Kindler. "Wir haben die Stempelstelle in Vorst gesucht und wollen jetzt weiter nach Wachtendonk", erzählte Ricarda Lessenich.

An der Stempelstelle saßen gerade unter anderem Gertrud Lenzen und Hardy Schubert. Es gab Kaffee und Kuchen und vom vielköpfigen Team des Vorster Jugendkarnevalsvereins Grillspezialitäten oder kalte Getränke. Mit dabei waren ferner viele Ehrenamtler von Action medeor wie Klaus Lenzen. Die Wasserausstellung des Hilfswerkes konnte besichtigt werden; außerdem stellte bei den Führungen Lisa Nicola die große Medikamentenkammer vor. Es gab Musik und ebenfalls eine Tombola in Vorst, 1. Preis: Elektro-Fahrrad, 23. und letzter Preis: ein Präsentkorb aus der Apfelstadt Tönisvorst.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Stadt Willich: Den Niederrhein per Rad erkunden


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.