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Stadt Willich
Der VSR verjüngt seinen Vorstand

Stadt Willich. Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des Vereins für Sport und Rehabilitation (VSR Willich 63), zu der 70 Mitglieder ins Vereinslokal Krücken gekommen waren, stand die Verabschiedung zweier verdienter Vorstandsmitglieder: Claus Hoffmann gab das Amt des Geschäftsführers ab, Nachfolgerin wird Angelika Klein. Auch Kassiererin Hanne Wiegand scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Im Vorstand werden die Aufgaben neu verteilt. So ist jetzt Jan Graeger nicht nur Kassierer, sondern auch Sprecher der Menschen mit Behinderung im Verein. Vorsitzender Wolfgang Neumann nannte ihn einen "engagierten Mann, der auch Übungsleiter bei uns ist und einen neuen Flyer der gesamten Sportangebote unseres Vereins entwickelt hat."

Mit dem Jahr 2016 beginne eine neue Epoche, sagte Neumann: Der Vorstand führt den VSR EDV-mäßig in die Neuzeit. Eine Mitgliederdatenbank wird nach einem Programm der Sparkasse neu eingeführt, finanziert vom Kreissportbund Viersen. Mit diesem Programm können die von den Verbänden geforderten Statistiken zur Verfügung gestellt und auf Knopfdruck die Gruppenzugehörigkeit, der Aufnahmezeitpunkt und persönliche Daten wie Bankverbindung und ähnliches aufgerufen werden. Federführend für das Programm ist im Verein der zweite Vorsitzende Konrad Dahmen.

Die zweite große Herausforderung für den Verein ist die Umstellung der Finanzbuchhaltung über ein gesondertes Programm. Vorbei sind jetzt auch im VSR die Zeiten, in denen Claus Hoffmann noch liebevoll alle Buchungen von Hand in ein großes Bilanzbuch eintrug.

Immerhin betreiben inzwischen 330 Menschen Sport im Verein, davon 80 Personen mit einer Reha-Verordnung. Auch diese Personen sollen dauerhaft in den Verein integriert werden. Alle Gruppen des Vereins erfüllen die Voraussetzungen, um vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband als Reha-Sportangebote anerkannt zu werden. Insgesamt verfügt der Verein über 15 Übungsleiter, das Durchschnittsalter liegt bei 45 Jahren. Der Verein sei damit sehr gut aufgestellt, betonte Vorsitzender Wolfgang Neumann. Verstärkung braucht es noch in den Bereichen Koronarsport und Orthopädie.

(jka)
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