| 00.00 Uhr

Stadt Willich
Die Willicher Kolpingsfamilie hat jetzt 300 Mitglieder

Stadt Willich. "Leider hat dies unser viel zu früh verstorbener Vorsitzender Peter Walter nicht mehr erlebt - für ihn wäre ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen", sagte Dietmar Prielipp, geistlicher Leiter der Willicher Kolpingsfamilie. Denn gleich acht neue Mitglieder standen bei der Vollversammlung in der ersten Reihe. Und dabei war auch mit dem Schiefbahner Christoph Macke das 300. Mitglied. Die Mitgliederzahl 300 war lange angestrebt worden.

"Kolping treu" mussten die Neueinsteiger versprechen, ehe sie offiziell die Kolpingnadel bekamen. Die Generalversammlung vor etwa 80 Mitgliedern fand erstmals in der Gaststätte Krücken statt. Und darunter waren Einige, die schon lange dieser Familie angehören. Zu nennen ist vor allem der 85-jährige Fritz Ohlig, der lange Zeit in vielfältigsten Funktionen aktiv war und jetzt für 65-jährige Kolping-Zugehörigkeit ausgezeichnet wurde. Seit 50 Jahren engagiert sich Hans Schmid (67). Seit 25 Jahren bei Kolping sind Angela Dille, Peter Wynands, Stephan Schöneborn und Dominik Walter.

Der Altersdurchschnitt liegt bei etwas über 50 Jahren, was heißt, dass auch viele jüngere Menschen Mitglieder der Kolpingfamilie sind. Seit drei Jahren gibt es mit Monika Kothen, Axel Bernsdorf und Siegfried Gaubitz ein Dreier-Leitungsteam. Und die Drei, die ihre Sache gut machten, wurden jetzt auch wiedergewählt, außerdem die Beisitzer Mariele Biesemann, Heinz Malessa und Hans Schmid. Neu kam als Beisitzerin Ines Schäfer hinzu, die Tochter von Peter Walter.

Bei der Jugend kam es zu einer Veränderung. Wegen ihres berufsbegleitenden Studiums musste Corinna Langels die Leitung abgeben. Auch hier kümmert sich jetzt ein Leitungs-Trio um die jungen Leute: Maria Biesemann (20), Theresa Gather (21) und Sebastian Hückels (17). Mit der Unterstützung von einigen Landwirten arbeitet die Kolping-Jugend seit einiger Zeit an einem Bienenprojekt. So soll wahrscheinlich im Juni der erste Willicher Kolpinghonig ausgegeben werden. Als Anerkennung und zur Förderung dieses Projekts überreichte bei der Versammlung die Jugendreferentin des Diözesanverbandes Aachen, Susanne Budenhölzer-Boms, einen Scheck über 300 Euro.

Die vielfältigen Aktionen, geselliger wie bildender Art, gehen natürlich weiter. Außerdem die Altkleidersammlungen, Touren oder Betriebsbesichtigungen. Regelmäßig trifft sich weiterhin die eigene Männer-Kochgruppe in der Aktionsküche der Stadtwerke Willich. Am 11. Juni soll dort gemeinsam mit Flüchtlingen gekocht werden; am Abend wird dann ein Buffet im Pfarrheim aufgebaut. Das eigene Sommerfest auf den Fellerhöfen wurde auf den 27. August terminiert.

"Wir werden uns daran finanziell beteiligen", sagten noch Vorständler. Sie meinten die Elektrifizierung der alten Dachreiter-Glocke an der Pfarrkirche St. Katharina, die bei den Wandlungen immer geläutet hatte. Im Mai wird gewandert (11.) und mit der Familie eine Kanu-Tour auf der Niers (22.) unternommen.

(schö)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Stadt Willich: Die Willicher Kolpingsfamilie hat jetzt 300 Mitglieder


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.