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Stadt Willich
Ein gutes Wochenende für den Handel

Stadt Willich: Ein gutes Wochenende für den Handel
Riesige Gaudi beim Cityfest: Die Willicher bekamen gestern Nachmittag zu sehen, was man zum Oktoberfest so trägt. Es muss nicht unbedingt ein klassisches Dirndl sein. FOTO: wolfgang kaiser
Stadt Willich. Am Wochenende waren in Willich Händler und Kunden in Bewegung. Neben dem City-Fest waren auch bei der zweiten IHK-Aktion viele "Heimat-Shopper" in den Geschäften unterwegs. Von Willi Schöfer

Glück mit dem Wetter hatten am Freitagabend die Schiefbahner. Ihr Moonlight-Shopping war insbesondere auf dem abgesperrten Teilstück der Hochstraße ein voller Erfolg. Vor den Geschäften war der rote Teppich ausgelegt, es gab Blumen, andere Giveaways, zwei Neueröffnungen von Geschäften und ein Unterhaltungsprogramm.

"Wir hatten bis nach 22 Uhr sehr viel zu tun", sagte Lieselotte Janske die mit ihrem Sohn Tim das neue und erweiterte "Schuh Nati" mit der Fachwerkstatt eröffnete. Viel los war ferner bei "Glückspilz". "Es war der Hammer", war noch tags darauf Kerstin Goertz von" Tendenza-Moden für starke Frauen" begeistert. Sie hatte gemeinsam mit ihrer Mutter Christa, mit Gaby Kirchkamp, Karin Breuer, Nadja Schaffhausen und Susanne Scherzer-Bartzsch für ein lebendiges Schaufenster gesorgt. Die Menschen standen bis zur Kirche, um die Frauen in entsprechenden Moden und Szenen zu sehen, so als Betschwestern, beim Kaffee-Klatsch oder in der Disco.

FOTO: NN

Auch Mode-Ausstatter Eugen Kluth in Alt-Willich ließ über ein Dutzend Kunden im Schaufenster posieren. Etwas größer war die Aktionsfläche beim City-Fest auf dem blau-geschmückten Marktplatz. Dort traten gestern nach einem ökumenischen Gottesdienst Fitness- und Tanzstudios auf, ließ ferner Elke Dahm von ihrem Modegeschäft sieben Damen und die jungen Nina und Jana in schmucken Dirndl-Kleidern über den Laufsteg gehen. Die Krachlederne hatte sich dabei Wolfgang Dahm angezogen.

Aber nicht nur er: Sowohl Bürgermeister Josef Heyes als auch Werbering-Vorsitzender Christoph Smits zogen sich zur Eröffnung des City-Festes die bayrische Ausgehtracht über, ein fesches Dirndl hatte Gabi Rogahn an. Mit dabei war Prokurist Frank Tichelkamp. Seine Brauerei Königshof hatte extra ein heimisches Festbier gebraucht. Tichelkamp dazu: "Wies'n Bier dürfen wir den Gerstensaft nicht nennen, aber Vorsicht, unser spezielles Bier ist stärker als ein Pils."

Bier und Sitzgelegenheiten gab es am ersten Abend des Cityfestes zuhauf. Die Regenwolken sorgten mit dafür, dass der Platz mit seinen wuchtigen Kugelahorn-Bäumen nicht restlos besetzt war, als zunächst die Stimmungsband "Schilehrer" die Instrumente in die Hand nahm. Etwas über 300 Besucher waren gekommen. So richtige Stimmung kam erst auf, als das hübsche und ganz in Schwarz gekleidete Helene Fischer-Double Barbara auftrat. "Atemlos" war vor allem eine Dame, die lange mittanzte. Gestern war das Wetter dann wieder besser.

Bewusst hatte der Werbering sein Fest etwas kleiner ausgelegt. Im Wechsel mit dem Kultursamstag "Kunst im Kern" sollen jetzt Jahr für Jahr im Wechsel große und kleinere Feste und Aktionen folgen.

Regentropfenfrei waren parallel zum Cityfest einige Ateliers von Willicher Kreativen und Künstlern, die zum Rundgang durch ihre Arbeits- und Ausstellungsräume einluden. Birgitta Jenner, Renate Diekmann, Anne Fiedler, Jörg Schulze-Roloff und Werner Zenz präsentierten unter anderem Lichtobjekte, Beton-Design, Skulpturen und Bilder. Einige im ehemaligen Willicher Krankenhaus untergebrachte Flüchtlinge kamen vorbei, wunderten sich über dieses besondere Fest, zu dem auch benachbarte Gaststätten und Bierhäuser kleinere Oktoberfeste veranstalteten. Eine Alpenrose-Bar gab es auch - : so gaben Sabine und Ute neben dem "Wies'n Zenzi" Marillen- und Enzianschnäpse aus. Für die Stimmung zwischendurch sorgte DJ Mölle.

Zurück zum "Heimat shoppen": Auch in Neersen und Anrath fanden einige Aktionen statt. So nahmen zum Beispiel in Anrath Kunden auf der Coach des Werberinges Platz, wurden sie nach ihrer Meinung über Sortimente und Service gefragt. Auch hier kauften viele Passanten an den beiden Tagen vor Ort ein.

Quelle: RP
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