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Stadt Willich
Ein Hai fürs Schwimmbad

Stadt Willich: Ein Hai fürs Schwimmbad
Die mintfarbene Rutschenkonstruktion, die sich in futuristischen Wendungen ins Schwimmbad schlängelt, ist am besten von draußen zu sehen. Der neue neun Meter hohe Rutschenturm hat eine 16 Stufen-Wendeltreppe. FOTO: Wolfgang KAISER
Stadt Willich. Im Schwimmbad "De Bütt" laufen die letzten Arbeiten an der neuen Rutsche auf Hochtouren. Am 27. Dezember startet das Rutschvergnügen mit Sound, Licht, Effekten, Video und Spiel auf 90 Meter Länge. Von Bianca Treffer

"Das Panel muss noch angeschlossen werden. An diesem können die Besucher hier oben dann auswählen, zu welchem Programm sie rutschen wollen", erklärt Jochen Stukenberg und deutet auf das an der Wand im Rutschenturm stehende hohe dunkelblaue Panel mit seinen acht Touchpoints. Hinter sieben werden sich später die entsprechend gekennzeichneten Programme verbergen, der achte Point ist die Entertaste. Aber auch wenn die Verkleidung noch fehlt, so wirkt die große dunkelblaue Öffnung der neuen Rutsche im Willicher Schwimmbad "De Bütt" einfach nur gigantisch. Diesen Eindruck kann auch der feine Staubfilm, der auf dem Glasfasermaterial liegt, nicht mindern. Der Einstieg sieht aus, als wäre er der Weg in eine andere Dimension.

Ein Geräusch wie ein Meeresrauschen schallt aus der Röhre hinauf. "Wasser gibt es noch nicht. Was wir hier hören sind die Schleifgeräusche der Arbeiter, die draußen an der Röhre die letzten Abdeckungen über den Lichtbändern anbringen", informiert der Architekt der Stadt Willich. In "De Bütt" hat der Endspurt in Sachen Neubau der Rutsche eingesetzt. Es geht um die letzten Feinheiten, wobei der Mann der Stunde insbesondere Patrick Fischer von der Gesellschaft für Wassertechnika aus dem österreichischem Braunau ist. Vor zwei großen Bildschirmen, mitten im Schwimmbad sitzend, gibt er die einzelnen Elemente ein, die mit Start des Rutschvergnügens für Sound, Licht, Effekte, Video und Spiel in der 90 Meter langen Röhre sorgen werden. "Die Möglichkeiten, wie der Schwimmmeister die einzelnen Elemente später immer wieder anders zusammensetzt, sind unzählig. Das Rutscherlebnis kann jeden Tag ein neues sein", sagt Fischer, tippt kurz auf der Tastatur und lässt einen Haifisch mit offenen Maul auf dem Bildschirm aufschnellen. Dieser wäre in der Rutsche auf dem eingebauten Monitor zu sehen. Philipp Beier und Sven Zabel vom Willicher Unternehmen Elektro Lücke, die gerade am über vier Quadratmeter großen Schaltschrank der Rutschentechnik arbeiten, sind begeistert. "Das ist so klasse, was diese Rutsche bietet. Wir sind auf jeden Fall bei der Eröffnung hier und wollen rutschen", sagen die beiden unisono. Stukenberg wirft einem Blick aus dem Bullauge des Rutschenturms. Alles rüstet sich auf den 27. Dezember, wenn "De Bütt" nach Rutscheneinbau und Grundreinigung wieder öffnet.

Quelle: RP
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