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Stadt Willich
Einbrecherbande: Zwei weitere Geständnisse

Stadt Willich. Gestern haben zwei weitere Männer, die als Teil einer rumänischen Einbrecherbande tätig gewesen sein sollen, vor dem Krefelder Landgericht Geständnisse abgelegt.

Damit schlossen sie sich einem weiteren Angeklagten an, der bereits am vorherigen Prozesstag sechs Einbrüche und versuchte Einbrüche zugab. Der mutmaßliche Haupttäter, auf dessen Anweisung die Bandenmitglieder aus Rumänien eingereist sein sollen, schweigt. Ein weiteres Geständnis ist für den kommenden Freitag angekündigt. Es geht um eine Reihe von Einbrüchen, die zwischen Januar und Mai vergangenen Jahres im Kreis Viersen und Umgebung verübt wurde.

Die Männer sollen als Bande in unterschiedlicher Tatbeteiligung Objekte ausspioniert und sich mit Gewalt Zutritt verschafft haben. Mutmaßlicher Drahtzieher ist ein 36-Jähriger, der sich zur Tatzeit unangemeldet in Krefeld aufhielt. Bei den Taten in 2015 wurden mehrere Lotto- und Tabakgeschäfte sowie Trinkhallen aufgebrochen und Bargeld sowie Tabakwaren und Wertgegenstände entwendet. Der 36-Jährige, der gestern aussagte, hatte schon bei der Polizei umfangreiche Angaben gemacht, zum Prozessauftakt allerdings angegeben, das sei alles falsch.

Nun bekannte er sich doch noch zu sechs Vorwürfen. So räumte er ein, bei dem Einbruch in ein Geschäft für Damenunterwäsche beteiligt gewesen zu sein. Auch bei einem Kiosk in Willich sei er dabei gewesen. Seitens des anderen Mannes wurden die Beteiligung an einem Einbruch in ein Lottogeschäft in Tönisvorst und vier weitere Fälle eingeräumt. Durch die Bande soll ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich verursacht worden sein.

(BL)
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