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Stadt Willich
Einzelhändler hoffen auf die nächsten Tage

Stadt Willich. "Im Prinzip ja, aber...." - dies hörte man am vierten Adventssamstag von vielen Willicher Händlern, befragt nach Betrieb und Umsatz im Weihnachtsgeschäft. Es könnte halt mehr sein, dies sagten zum Beispiel Elke Naus vom gleichnamigen Foto-Fachgeschäft in Schiefbahn oder Brigitte Lamm, die gemeinsam mit Andrea Schmitz die zwei "Glückspilz"-Geschenkartikelläden in Willich-Wekeln und Schiefbahn betreibt. Von Willi Schöfer

Zufrieden bis sehr verhalten, dies waren die meisten Kommentare. Auch in Anrath, wo die Läden bei einer weiteren "Heimat shoppen"-Aktion am Samstag für die Kundschaft etwas länger geöffnet hatten. "Ich bin nicht unzufrieden", meinte Juwelier und Goldschmiedemeister Heinrich Stevens, der sich bereits an mehreren dieser Aktionen beteiligt hatte und jetzt feststellte: "Viele Anrather kaufen doch verstärkt dort ein, wo sie leben." So seien beispielsweise seine "Anrather Schutzengel" oder der Ring, auf dem einige historische Anrather Gebäuden eingraviert sind, derzeit ausverkauft und erst wieder im neuen Jahr zu bekommen.

Sehr zurückhaltend in der Bewertung waren hingegen andere Schmuckgeschäfte und einige Herrenausstatter. Auch bei "Foto Naus" in Schiefbahn stellte Elke Naus fest, dass zwar die Beratungen zugenommen hätten, aber nicht unbedingt der Kauf. Schuld hieran könnte der Internet-Handel sein. Und sie führte weiter aus: "An Regentagen war hier im Zentrum wenig los. Da wurde wohl eher in den großen überdachten Zentren in den Großstädten eingekauft."

Zufrieden mit dem Geschäft der Weihnachtsbäume ist unter anderem der Anrather Ludger Hügens. Der Willicher Spielwarenhändler Alfred Erren hatte vor allem in der vierten Adventswoche mehr zu tun als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Erren hofft wie übrigens auch einige Buchhandlungen oder Parfümerien, dass noch mehr Kunden bis zum Heiligabend in die Geschäfte kommen. Größtenteils sind die Läden bis zum 24. Dezember, 13 Uhr, geöffnet.

Dennoch hatten die Händler gut zu tun. Und wer noch dringend Geschenke braucht: Wie wäre es mit einem Gutschein? Zum Beispiel für den Besuch der nächsten Neersener Schlossfestspiele. Die Stadtteilbüros kümmern sich darum. Jedenfalls werden weitere Anhänger des "Heimat shoppens" in allen vier Stadtteilen gerne gesehen.

Quelle: RP
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