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Stadt Willich
Elektroautos in Neersen: Ohne Lärm und Abgase

Stadt Willich. Es war still, als zumeist Tesla-Fahrzeuge auf den Parkplatz am Schwarzen Pfuhl rollten. Es kam dann auch zu keinen Benzin- sondern zu "Stromgesprächen". Denn der Neersener Christian Kuschner, selbst seit Dezember 2015 Fahrer eines weißen Tesla Modell S, hatte per Facebook zum Treff der reinen Elektroautos eingeladen. Über 20 Fahrer kamen, unter anderem aus Aachen, Kleve, Mülheim oder Tönisvorst. Einer war sogar aus Bad Marienberg (Rheinland-Pfalz) angereist.

Tesla ist ein amerikanisches Unternehmen, das vor vielen Jahren mit dem Roadster das erste Automobil mit einer Lithium-Ionen-Batterie baute. Ins Schwärmen kam gestern ein Kaarster, der sich gerade für schlappe 137.000 Euro einen schwarzen Tesla S mit 772 PS gekauft hatte. Sein voller Akku hat eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern.

Natürlich geht es auch preiswerter. So hatte sich der Tönisvorster Hans Peter Franken für 8.500 Euro einen gebrauchten Citroen Saxo gekauft. Leider nur mit einer Reichweite von etwa 80 Kilometern. "Aber das macht nichts, ich wohne und arbeite in St. Tönis", sagte Franken. Aus der Apfelstadt war ferner Baubiologe Markus Geiger mit seinem 330 PS starken Tesla S da. Eine Aachenerin wünschte sich, was die Ladestationen anging, ein dichteres Netz. Sie erzählte von ihrem letzten Norwegen-Urlaub: "Dort durften sogar Elektroautos auf Busspuren fahren und wurden auf Fähren kostenlos mitgenommen." Gekommen war auch der Willicher Mark Grübel, der vor etwa acht Jahren einer der ersten war, der in Willich mit seinem Citroen Berlingo ein Elektroauto fuhr. "Bald holen wir uns auch eine Ente mit Stromanschluss", erzählte seine Tochter Mia (10).

(schö)
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