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Stadt Willich
Flüchtlingsarbeit: FDP weist Kritik zurück

Stadt Willich. Die FDP Willich weist die Kritik der SPD an ihrem Antrag zur gemeinnützigen Arbeit von Flüchtlingen zurück. Die FDP-Fraktion möchte von der Verwaltung wissen, ob und inwiefern kommunale Flüchtlinge gemeinnützige Arbeiten für die Gemeinschaftsbetriebe der Stadt verrichten können. Für die SPD ist das ein alter Hut: "Leider greift die FDP-Fraktion hiermit keine neue Idee auf. Bernd Kuhlen, Leiter der Gemeinschaftsbetriebe in Willich, hatte dies bereits in seinem Geschäftsbericht angekündigt, der im Juli im Betriebsausschuss behandelt wurde", so Hendrik Pempelfort, SPD-Ratsmitglied und Fraktionsgeschäftsführer.

Die FDP kontert nun: "Es geht hier um viel mehr als nur um die Grünpflege, auf die Bezug genommen wurde. Die FDP denkt weiter. Warum sollen Flüchtlingsmütter, die ihre Kinder in der Schule haben, nicht dort auch unterstützend tätig werden? Wie sieht es mit der Feuerwehr aus? Hier können Flüchtlinge in den Gerätehäusern helfen. Wie sieht es mit dem Freiwilligenzentrum aus? Flüchtlinge, die schon Deutsch sprechen, könnten dort zusätzlich eingesetzt werden, um wiederum Flüchtlinge zu motivieren, freiwillige Aufgaben zu übernehmen. Wie sieht es mit der Jugendhilfe aus? Uns fehlen Streetworker. Können wir nicht Flüchtlinge gewinnen, die hier schon wohnen, um beispielsweise junge Bewohner des ehemaligen Krankenhauses im angrenzenden Park zu betreuen? Was ist mit der Bütt? Können wir dort eine Unterstützung des Teams gebrauchen, um anderen Flüchtlingen die Gepflogenheiten der Bäder zu erklären?", erklärt der Fraktionsvorsitzende der Liberalen Hans-Joachim Donath. Die FDP habe das Thema zwischenzeitlich aber mit der SPD geklärt, sodass nun zur Sacharbeit übergegangen werden könne.

(msc)
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