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Stadt Willich
Flüchtlingsarbeit: Geld für zusätzliche Stellen

Stadt Willich. Eigentlich hätte der Arbeitskreis Fremde (AKF) in der Stadt Willich, der sich um die dauerhaft in der Stadt lebenden Asylbewerber kümmert, gern eine zusätzliche halbe Stelle zur Verwaltung und Organisation der internen ehrenamtlichen Tätigkeiten eingerichtet - und einen entsprechenden Zuschussantrag an die Stadt gestellt. Am Ende bewilligten die Mitglieder des Sozialausschusses jedoch einstimmig lediglich 14.000 Euro jährlich, befristet auf drei Jahre, zusätzlich zu den 6000 Euro, mit denen die Stadt den AKF pro Jahr unterstützt.

An der Qualität und Quantität der AKF-Arbeit besteht auch seitens der Politik kein Zweifel. Allein: Der Stadt fehlt das Geld. Mit den 14.000 Euro lässt sich nun immerhin eine Viertelstelle realisieren. Zudem soll später und bei entsprechendem Bedarf darüber entschieden werden, ob dem AKF zusätzlich ein sogenannter Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) helfen kann, den die Stadt finanzieren würde.

Eine 450-Euro-Stelle finanziert die Stadt zudem der Initiative LOT, die die Flüchtlinge im ehemaligen Katharinen-Hospital unterstützt. Auch diese entscheidung der Ausschussmitglieder fiel am Dienstagabend einstimmig. Denn die Anschubfinanzierung der Initiative LOT durch das Bistum Aachen läuft im November dieses Jahres aus.

(msc)
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