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Stadt Willich
Frischer Wind für Willicher Senioren-Union

Stadt Willich. Obwohl erst seit wenigen Wochen im Amt, stehen schon einige Aufgaben und Ideen auf den to do-Listen von Werner Hanewinkel und Margrit Bothe. "Vor allem möchten wir die Menschen erreichen, die sich aus welchen Gründen auch immer bisher nicht trauen, in die Öffentlichkeit zu gehen, mit ihnen reden und mit ihnen gemeinsam was unternehmen", sind sich die Beiden einig. Werner Hanewinkel (71) ist der neue Vorsitzende der Senioren-Union Willich, Margrit Bothe (77) die Geschäftsführerin. Als Beisitzer arbeiten jetzt außerdem Ulrich Blesin und Erich Paul mit.

Die beiden Schiefbahner Hanewinkel und Bothe kennen sich schon seit langem. Alles hatte damit begonnen, als es vor vielen Jahren einmal, initiiert von der Caritas-Mitarbeiterin Marita Gentsch, eine Fragebogenaktion gab, bei der Senioren ihre Vorlieben und Wünsche mitteilen konnten. Daraus entstanden zahlreiche Gruppen und Initiativ-Kreise, die fortan in Bewegung oder kreativ waren und auch noch sind. Beide gehören unter anderem Wander- und Fahrradgruppen an. Darüber hinaus führt Margrit Bothe seit etwa fünf Jahren ehrenamtlich in der Schiefbahner Begegnungsstätte den Kreis der "Netten Leute", die gemeinsam etwas unternehmen, sich mitteilen oder auch nur dem Gegenüber zuhören möchten. "Hätte ich diese Gruppe nicht gehabt, wäre ich nach dem Tod meiner Ehefrau Helga in ein tiefes Loch gefallen", sagt rückblickend Werner Hanewinkel.

Die Zwei wollen jetzt auch in der Senioren-Union für frischen Wind sorgen. "Etwas gefreut hat mich schon, als mich vor einigen Wochen Uwe Schummer aus Berlin anrief und mir den Vorsitz der Senioren-Union zutraute", erzählt Hanewinkel, der seine positiven Erfahrungen der letzten Zeit weitergeben möchte und dann auch mit den drei Anderen im Januar im Neersener Café "Steffi" gewählt worden war. Und worauf Hanewinkel vor allem Wert legt: "Wir wollen kein reiner CDU- oder Männerklub sein; genau so gern sind bei uns Frauen oder Andere ohne ein Parteibuch willkommen."

Werner Hanewinkel und Margrit Bothe wollen die Senioren Union in der Stadt bekannt machen, sei es bei den Bürgerrunden, in den Begegnungsstätten oder in Einrichtungen, in denen gehandicapte Menschen betreut würden. "Wir sind nicht für die Elite da, möchten auch keine Caritas sein, sondern wirklich was für die Senioren tun und mit gutem Beispiel vorangehen", beschreibt Hanewinkel. Dazu zählen unter anderem auch gesellige Unternehmungen, Fahrten oder Fach-Vorträge, so beispielsweise über einen besseren Schutz bei Diebstählen oder zur Pflege im Alter. Zu den Senioren zählen auch bei der SU bereits die über 55-Jährigen. Zu einem späteren Zeitpunkt will man weiter im zweimonatlichen Rhythmus offene Sprechstunden anbieten.

Wer aktiv bei der Senioren-Union mitmachen möchte, mail an: "mailto:w@hanewinkel24.de"

(schö)
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