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Stadt Willich
Gewinner des Schmuckwettbewerbs geehrt

Stadt Willich. Die Initiative stammt von Karl Kothen, dem verstorbenen Pressesprecher des ASV Willich: 1975 - vor 40 Jahren - entwickelte er die Idee, besonders kreativ und dekorativ geschmückte Wachlokale, Straßenzüge und Schaufenster auszuzeichnen. Traditionell bildet die Ehrung der Gewinner des Vorjahres den Auftakt zum Schützenfest des aktuellen Jahres. Die erste Jury bestand aus Kaplan Krewinkel und kunstinteressierten Bürgern der Stadt. Es wurde ein Preis jeweils für Wachlokale, Schaufenster und Straßen vergeben. Um den Anreiz zu erhöhen wurden ab 1979 für die jeweiligen Sparten ein erster bis dritter Preis vergeben. Die Jury setzte sich nunmehr aus Schützen und Bürgern der Stadt zusammen.

Nach einer mehrjährigen Pause wurde 1992 ein neuer Wettbewerb gestartet - die Schützenzüge (damals waren es 65) sollten Bewertungsbögen ausfüllen und einreichen. Das System funktionierte nicht wirklich gut, daher wurden 1993 nur die Zugführer angesprochen - aber auch das nur mit mäßigem Erfolg. Über zehn Jahre hinweg hatte sich dann ein anderes Verfahren bewährt: Ab 1994 wurde auf der Generalversammlung eine Jury von sechs Schützen - aus verschiedenen Zügen - gewählt. 2014 ergriff dann Ehrenpräsident Günter Baumeister die Initiative und bildete mit mehreren alt gedienten Schützen eine neue Jury: Er, Günter Baumeister, Wolfgang Schumacher, Udo Schiefer, Wolfgang Dohmgans, Paul Lücke und Franz Auling begutachteten die Dekorationen und entwickelten eine Bewertung.

ASV-Präsident Willi Stennes konnte gestern erstmals die Sieger aus dem neuen System auszeichnen - und die Schützen beziehungsweise Händler und Straßengemeinschaft hatten im vergangenen Jahr den Ort schön geschmückt.

Die Ergebnisse: Im Schmuckwettbewerb "Wachlokale" landete auf dem ersten Platz die Gaststätte Maaßen, das Wachlokal des Zugs "Immer Blank". Der zweite Preis ging an "En de Hött", das Wachlokal ASV Wachzug. Platz drei belegt das AW - die Gaststätte Alt Willich, in dem "De soete Jonges" und die "Treuen Kameraden" ihr Wachlokal haben. Besonders schön geschmückt waren im Vorjahr die Schaufenster der Thai-Massage/Wellness Som Thai (Platz 1), des Blumenhaus Grumbach (Platz 2) und des Herrenausstatter Kluth auf Platz drei. Besonders kreative Nachbarschaften haben die Mühlenstraße (Platz 1), die Neusser Straße (Platz 2) und die Hülsdonkstraße (Platz 3). Auch in diesem Jahr werden die Schmuck-Aktionen begutachtet: am Samstag, 11. Juli - und auch dafür bereitet Michael Laumen von Som Thai schon etwas vor, verriet er am Rande.

(djm)
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