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Stadt Willich
Gold für Willichs beste Sportler

Stadt Willich: Gold für Willichs beste Sportler
Bürgermeister Josef Heyes (links) und der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Joachim Broich (4.v.l.), mit den Willicher Sportlern des Jahres (von links): Julia Ronken und den sechs jungen Kunstradfahrerinnen des RSC Blitz Schiefbahn mit ihrem Trainer Bernd Haeser (rechts). FOTO: Wolfgang Kaiser
Stadt Willich. Mehr als 200 Gäste feierten Samstagabend im Neersener Wahlefeldsaal bei einer Gala die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres. 35 Einzelsportler und zehn Mannschaften wurden ausgezeichnet. Von Willi Schöfer

Derzeit sind in 46 Sportvereinen in der Stadt Willich rund 16.600 Sportler und Sportlerinnen aktiv, springen, laufen, kicken oder machen das Sportabzeichen. Wie in jedem Jahr wurden jetzt bei der Sportlerehrung viele für besondere im vergangenen Jahr erzielte Leistungen geehrt. Besonders strahlten: die Taekwondo-Sportlerin Julia Ronken (20) sowie mit Sina Steffen, Julia Gerstenberger, Zoe Nossek, Liissa Halffmann, Johanna Kuhfus und Merle Stopka sechs junge Kunstradfahrerinnen des RSC Blitz Schiefbahn. Sie wurden zur Sportlerin beziehungsweise zur Mannschaft des Jahres 2015.

Mehr als 200 Gäste waren erstmals in den Neersener Wahlefeldsaal gekommen, um dort die Gala des Sports mitzuerleben. Und um natürlich ihre Urkunden, Pokale oder andere Erinnerungen in Empfang zu nehmen. Wieder einmal wurden an dem Abend nur die Goldehrungen vorgenommen. Insgesamt waren es 35 Einzelsportler und zehn Mannschaften.

Im Hintergrund führte Dorothee Schälich vom Sportamt Regie, hatte im Vorfeld mit ihrem Team für ein kleines Rahmenprogramm gesorgt, durch das Nadja Joppen und Wolfgang Dille führten. Dazu spielte Pianist Tobias Sudhoff, traten die Cheerleader der Schiefbahner Riders und das Taekwondo-Team von Gregor Poos auf.

Riesig freute sich die 20-jährige Julia Ronken, die in Viersen wohnt, aber schon lange dem Judoclub Schiefbahn angehört. Sie hatte im November 2015 im kroatischen Opatija auf sich aufmerksam gemacht. Dort war sie im Taekwondo in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm zur Studenten-Europameisterin geworden. Julia, die neue Sportlerin des Jahres, studiert in Köln Sportmanagement und Kommunikation. Die sechs jungen Blitz-Kunstradfahrerinnen, 14 bis 16 Jahre alt, hatten sich im vergangenen Jahr bei den Schülermeisterschaften den deutschen Vizetitel geholt.

Es waren aber nicht nur Leistungssportler, die den verdienten Applaus der Gäste bekamen. Für besondere Leistungen holten sich drei Funktionäre und Trainer die Auszeichnungen ab. Allen voran der 71-jährige Franz-Josef Hüsges, der kurz nach der Gründung des Schiefbahner Judoclubs (1961) diesem Verein beitrat und schon früh verschiedene Trainerposten übernahm. Nach wie vor trainiert Hüsges die mit dem Langstock arbeitenden Kobudo-Aktiven oder lehrt beim Tai Chi und Qi Gong die besonderen Techniken dieser Kampfkunst.

Einer seiner damaligen Schüler, Georg Hansch (55), der seit mehr als 32 Jahren den Übungsleiterschein hat und ebenfalls seit Jahrzehnten beim Judoclub Schiefbahn Trainer in verschiedenen Kampfsportarten ist, wurde ebenso geehrt wie Thomas Rips, Abteilungsleiter Judo beim DJK/VfL Willich. Rips (50) leitet diese Abteilung seit etwa zwölf Jahren, ist dort schon seit 1993 Judo-Trainer.

Anerkennende Wort fanden bei der Sportlerehrung Willichs Bürgermeister Josef Heyes und der Vorsitzende des mit ausrichtenden Stadtsportverbandes, Joachim Broch. Auch für diejenigen, die zum wiederholten Male das Sportabzeichen geschafft hatte - so zum 45. Mal Ingo Kühne vom DJK/VfL Willich.

An dem Abend wurde ferner mehrmals Silke Hohlstein-Terwesten nach vorne gebeten. Die Kunstschwimmerinnen, die sich seit ihrer Kindheit mit dem Wasser verbunden fühlt und viele nationale und internationale Erfolge errungen hat, wurde in der Kategorie "Ihr Lebenswerk" geehrt. Die gerade 50 Jahre alt gewordene Synchronschwimmerin denkt wie ihre vier Jahre jüngere Schwester Birte Hohlstein-Janssen noch lange nicht ans Aufhören. Die Schwestern, schon mehrmals als Sportlerinnen des Jahres in Willich geehrt, waren im September 2015 in ihrer Masters-Klasse bei den Titelkämpfen im russischen Kazan erneut Weltmeisterinnen geworden. Auch dafür gab es jetzt Gold.

Wie im vergangenen Jahr erfolgen in den Vereinen demnächst die Silber-und Bronzeehrungen. Dann erhalten weitere 73 Einzelsportler und 17 Mannschaften ihre Urkunden.

Dank sagten die Moderatoren einigen Sponsoren, die die Willicher Sportlerehrung wieder einmal möglich gemacht hatten - darunter die Volksbank Mönchengladbach, Sparkasse Krefeld und Stadtwerke Willich.

Quelle: RP
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