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Stadt Willich
Großes Echo auf das Kreuz

Stadt Willich. Die dritte Folge unserer Serie "Männer beten um den Frieden. Die Errichtung des Willicher Friedenskreuzes" hat bei Alt-Willichern große Resonanz gefunden: Beim Autoren Dr. Hans Kaiser gingen zahlreiche Anrufe von Zeitzeugen ein, um die Männer vor dem als Fronleichnamsaltar hergerichteten Friedenskreuz zu identifizieren. Es handelt sich (von links) um den Dachdeckermeister Josef Dahmen (1907-1989), Neusser Straße 52; den Anstreicher Heinz Aretz (1934-1993), Neusser Straße 46; den kriegsversehrten Pförtner in der Erziehungsanstalt Fichtenhain Josef Stein, Neusser Straße 40; und den Schlosser Peter Willms (1936-2003), Neusser Straße 42, dessen Großvater Peter der Kirchengemeinde das Grundstück für das Friedenskreuz zur Verfügung gestellt hatte. Vor ihnen sitzend: der Klempner- und Installateurmeister Heinz Willms, Neusser Straße 42 (geboren 1930 oder 1931, verstorben 1991 oder 1992).

"Die ganze Straßengemeinschaft Neusser Straße hat sich damals für das Kreuz eingesetzt", berichtet Regina Baumanns, Tochter vom Dachdeckermeister Josef Dahmen. "Ich kann mich gut erinnern, wie er mit anderen beim Altaraufbau Hand angelegt hat." "Ich unterstütze das Anliegen, das Kreuz unter Schutz zu stellen", meint Karl-Heinz Kothen, pensionierter Chemotechniker bei Bayer/Uerdingen und 60 Jahre als ASV-Schütze aktiv; mit den Friedenskreuz-Helfern Peter Willms und Heinz Aretz gründete er den Schützenzug "Hüldöppkes". "Unser Stammtisch ,In de Hött' hatte auch schon mal vor, das Kreuz zu restaurieren. Jetzt besteht der Nachbarschafts-Stammtisch im ,Split' an der Neusser Straße nur noch aus Metzgermeister Hans Thorissen und mir." Auch Karl-Heinz Poetters, Diplom-Betriebswirt, langjähriger Protokollchef des ASV und einer der "Hüldöppkes"-Senioren, spricht sich für eine Unterschutzstellung aus: "Alle, die ihre Willicher Heimat lieben, sollten darauf bedacht sein, ihr Erbe zu wahren."

(hk)
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