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Stadt Willich
Großes Interesse am Wohnen in Willich

Stadt Willich. "Da kann man mal sehen, was für einen Stau wir über Jahre hinaus gehabt haben", sagte Willichs Bürgermeister Josef Heyes, als er gestern im Wahlefeldsaal den 6. Willicher Immobilientag eröffnete. Denn gleich zu Beginn wurde mit Patricia Ohlenforst-Jacobi und Andrea Thelen rege das Gespräch gesucht. Die beiden Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung hatten die Grundrisse für die neuen im "Schiefbahner Dreieck" bald zum Verkauf stehenden Baugrundstücke mitgebracht. Dort sollen ab dem Frühjahr etwa 75 Wohneinheiten entstehen. "Wir haben gerade die infrage kommenden Bauträger angeschrieben, ob sie sich dort für eine Kettenhausbebauung und für den Geschosswohnungsbau interessieren", sagte Andrea Thelen. Die Vermarktung der elf Grundstücke und Filet-Stücke im Innenbereich des Areals folge dann im Frühjahr.

Etwa eine Viertelstunde nach dem Startschuss standen schon etwa 30 Interessierte am Stand der Stadtverwaltung. Viele trugen sich in eine Liste ein. "Es wäre schön, wenn dies dort für uns klappt, wir wohnen derzeit zur Miete in Wekeln und möchten gerne eine Einfamilienhaus bauen", sagte Dirk Lange. "In Willich gefällt es uns sehr gut, auch weil wir von hier aus schnell zu unseren Arbeitsstätten nach Düsseldorf und Meerbusch kommen", meinte eine 36-Jährige, die sich ebenfalls für ein eigenes Heim interessierte. Auch ein Ehepaar aus Neersen sah sich für ihre 40-jährige Tochter nach eigenen vier Wänden um; der etwa 70-Jährige sagte: "Unsere Tochter kommt bald aus dem Ausland zurück, ein kleines Haus für sie wäre in Neersen nicht schlecht."

Auch in Neersen gibt es ein Angebot der städtischen Grundstücksgesellschaft, die ihr mehr als 6000 Quadratmeter großes Grundstück Am Römerfeld, auf dem bereits der neue Kindergarten liegt, vermarkten möchte - für eine Bebauung mit Seniorenwohnungen und einigen Einfamilienhäusern. Das Mindestgebot für die gesamte Fläche beträgt 2,25 Millionen Euro. Findet sich dafür kein Investor, können die Parzellen auch einzeln erworben werden. Außerdem hingen gestern im Wahlefeldsaal die Pläne für eine Ansiedlung in "Wekeln 10"; da soll es ab 2018 zu ersten Verkäufen kommen.

Über schicke gestalterische Möglichkeiten des Bauens informierte die Willicher Architektin Christina Hülsers, über Hilfestellungen beim Umzug das Unternehmen "Senioren-Wohnwechsel" oder über die Finanzen unter anderem die Volksbank oder Anja Puhane vom gleichnamigen Finanzvermittlungsbüro; sie riet den Bauherren zu längeren Zinsbindungen, mindestens für 15 oder 20 Jahre.

Die Verbraucherzentrale hatte ihren Energieberater Gregor Breitmar geschickt, der ein kostenfreies erstes Beratungsgespräch unter Ruf: 0800 809802400 anbot. Und Designer Patrick Lalvani vom Unternehmen "Obrycki" zeigte anhand von Fotos, wie man alte mit Fliesen oder Parkett ausgelegte Fußböden mit speziellen Kunststoffen neu beschichten kann.

(schö)
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