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Stadt Willich
Händler hoffen noch auf gute Geschäfte

Stadt Willich. "Hier sind kaum Leute unterwegs, viele haben Angst rauszugehen, denn jetzt wird es draußen auch noch glatt", meinte gestern Nachmittag Stefan Robben, Vorsitzender des Werberings St. Tönis. Dies träfe auch auf sein Herren-Modegeschäft zu; am Samstag sei alles noch gut gelaufen, aber "heute ist das hier eine Katastrophe", so Robben.

Der Winter-Einbruch ließ in Tönisvorst vor allem am gestrigen zweiten Advent viele enttäuschte Händler zurück. Einige schlossen schon deutlich vor 18 Uhr ihre Geschäfte. "Ich halte durch", sagte Uli Peeren, der an der Hochstraße Herren- und Damenmode verkauft. An beiden Tagen, am Samstag und am Sonntag, sei der Betrieb vor allem anfangs nicht so richtig in Schwung gekommen. "Hier ist es ebenfalls noch so toll", so eine Mitarbeiterin von "Akzenta" an der Hochstraße.

"Da müssen wir durch", meinte Thomas Gartz, der in Neersen Haushalts- und Geschenkeartikel verkauft. Sein erster Kunde sei am Samstag, kurz nach Ladenöffnung, ein Vater mit seinem vierjährigen Sohn gewesen. Der Vater kaufte einen hölzernen Hörnerschlitten.

"Bei uns war es bisher eher verhalten", sagte Lieselotte Janske von "Schuh-Nati" an der Hochstraße in Schiefbahn. Sie hofft, dass das Geschäft noch zunimmt. "Trotz des Schnees war schon einige Kunden da", erklärte eine Mitarbeiterin von "Tendenza" in an der Hubertusstraße in Schiefbahn am Samstag. "Hier war es eher bescheiden", resümierte in seinem Modegeschäft Rainer Höppner, Vorsitzender der Schiefbahner Werbegemeinschaft.

"Bei uns geht der Run erst am dritten Adventswochenende los", meinte Ludger Hügens, der in Anrath wieder jede Menge Weihnachtsbäume verkauft. Seine Preise seien unverändert geblieben, je laufendem Meter Nordmanntanne seien dies 17, je laufendem Meter Blaufichte 13 Euro. Gut zu tun haben in diesen Tagen viele Restaurants in Willich und Tönisvorst.

(schö)
 
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